Sorgt Markus Peichl für Tempo?

gottschalk-live-ard-max-kohrARD/Max Kohr

Über die neue Vorabend-Show in der ARD, „Gottschalk Live“, wurde zuletzt viel geschrieben. Teils wurde in einer völlig unsachlichen Art und Weise auf Thomas Gottschalk eingeprügelt.

Negative „Klänge“ jedoch ist der Show-Titan seit Jahrzehnten gewöhnt. Die Quotenentwicklung in den ersten vier Wochen dürfte derweil auch „Thommy“ nachdenklich stimmen.

Der ganz große Wurf ist das Talk-Format bis dato wahrlich nicht, aber die Hoffnung gibt das Erste gewiss noch nicht auf.

Da passt es gut ins Bild, dass ein neuer Mann die Redaktion in Berlin so richtig wach rütteln soll: Markus Peichl wurde so denn verpflichtet, einst Chefredakteur des Magazins Tempo. Zudem arbeite er schon mit Hamburg-Talker Reinhold Beckmann, Sandra Maischberger und Alfred „mmhh“ Biolek zusammen. Einer, der Fernsehen kann?

In einem kurzen Interview mit Spiegel Online machte Peichl sogleich klar, woran es dem neuen Gottschalk-Format mangele: An einem Konzept.

Lanze brechen

Die breite Palette an Themen scheint laut Peichl nicht gerade das Plus der Sendung zu sein: „Mal führt er Gespräche, mal kommentiert er das Geschehen. Mal gibt es Einspielfilme, mal keine. Mal kommen Superpromis ins Studio, mal Unbekannte.“

Fehlen also noch die Wetten, und Gottschalk lässt in der ARD eine aus „ihrem Z-D-F“ bekannte Samstagabendshow wieder aufleben?

Peichl jedenfalls lässt Zuversicht verbreiten. Und ab Herbst, nach einer noch recht zähen Eingewöhnungsphase im Frühjahr, klappt es dann nach der Sommerpause auch mit den Quoten.

Dann aber Gas geben, noch im Winter!

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