Gratis-Nahverkehr dank Kopfpauschale?

bus-moenckebergstrasse-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Für lau in den Bus in der Osterstraße oder in die U-Bahn am Schlump einsteigen? Ohne Ticket die S-Bahn am Hauptbahnhof erwischen?

Diesmal köchelt die „Nulltarif für Busse und Bahnen“-Diskussion in Hamburg. In Tallinn etwa kann ab 2013 ein jeder Fahrgast kostenlos mit dem Nahverkehr fahren.

Das Diakonische Werk, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland sowie der Zukunftsrat fordern nun auch an Albe und Elster: Einsteigen hinten oder vorne, egal – denn der Kauf eines Tickets könnte laut den Vorstellungen der Verfechter des „Nulltarifs“ zukünftig entfallen.

Verschiedene Ansichten

Bei der Diskussion zwischen den Fraktionen im Hamburger Rathaus und den Befürwortern jenes „Nulltarifs“ wurde betont, ein Gratisticket sei eine „gelungene Verbindung von sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Klugheit“, so zitiert das Hamburger Abendblatt den Diakonie-Experten Wolfgang Völker.

Die Fraktionen im Rathaus indes zeigen sich wenig erfreut und würden das aktuelle „Bezahlmodell“ gerne beibehalten.

Möglich machen könnte einen kostenlosen Nahverkehr eine jährliche Pro-Kopfpauschale. Doch ob die „GEZ für die Straße“ tatsächlich eines Tages in Hamburg kommt, steht in den Sternen über der Hansestadt.

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