Rainbow Warrior III im Hamburger Hafen

rainbow-warrior-3-bug-sonne-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Am Baumwall war am Samstag gut was los. Nicht nur die Sonne lockte viele Ausflügler ans Wasser, vor allem das neue Flaggschiff von Greenpeace wollten viele Neugierige von Nahem in Augenschein nehmen.

Im Rahmen eines zweitätigen „Open Ship“ lud Greenpeace alle Interessierten auf sein neues Segelschiff. Touristen und Einheimische ließen sich nicht zweimal bitten.

Am Überseequartier hat das niegelnagelneue Schiff festgemacht – und sich dabei ganz dezent hinter der Cap San Diego versteckt. Doch die Massen bahnten sich ihren Weg ans Wasser und standen Schlange, um an Bord zu gehen.

Großes Interesse am neuen Flaggschiff

Jörg Feddern, Energie-Experte der Umweltschutzorganisation, zeigte sich am Samstag hochzufrieden mit der Resonanz. Zwar spiele das sonnige Herbstwetter Greenpeace natürlich in die Hände, aber mit der Resonanz, mehr als 1.000 Besucher allein am ersten Tag, sei man mehr als zufrieden.

„An Deck kann sogar ein Helikopter landen und direkt betankt werden“, erzählt Feddern stolz. Zudem werden, wann immer es der Wind zulässt, die Segel gesetzt. Klar, an Bord der Rainbow Warrior III weht natürlich ein ökologischer Wind.

Der neue grüne „Pott“ hat insgesamt 23 Millionen Euro gekostet. Viele Spender konnten auf der Website von Greenpeace genau auswählen, für welches Schiffsteil sie ein Herz haben.

Hamburg war nur die erste Station der Reise. Dienstagnacht bricht die Besatzung des Schiffes zum Heimathafen in Amsterdam auf; eine Weltreise folgt.

Fortan wird die Rainbow Warrior III all jenen das Leben schwer machen, die es nicht ganz so gut meinen mit der Umwelt. Richtig so.

Gute Fahrt!

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