Elbphilharmonie und der neue Burgfrieden?

elbphilharmonie-hafencity-2012-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Nach monatelangen Streitigkeiten steht fest: Der Baukonzern Hochtief darf die Elbphilharmonie im Hamburger Hafen fertig stellen.

Nachdem ein zweites Ultimatum der Stadt abgelaufen war – heutzutage stellt man offenbar gleich zwei Fristen – einigten sich kurz drauf die Stadt Hamburg und Hochtief auf den Weiterbau des Prestigeobjektes.

In einer Erklärung der beiden „Parteien“ wird unter anderem die parteilose Kultursenatorin Barbara Kisseler mit den Worten zitiert, dass die „Streitigkeiten der Vergangenheit“ abgelöst werden sollen durch die „Vereinbarung mit Hochtief über die Fertigstellung des Projektes“.


Jubel in der HafenCity?

Was also hat sich getan? Nun, es gibt eine revolutionierende Neuordnung der Planungsverantwortlichkeiten (Ordnung ist das halbe Leben), einen Zeitplan zur Fertigstellung (welch Innovation) und die Einigung auf ein Schiedsgerichtsverfahren bei möglichen neuen Streitfällen. Kommt dann zukünftig Dr. Heiner Geißler auch mal nach Hamburg?

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Und ansonsten? Tja, die Übergabe der Elbphilharmonie ist für Sommer 2015 geplant. Und – nachdem die Fertigstellung des Konzerthauses wahrlich einige Male aus dem Takt geraten ist – soll die Eröffnung im Jahre 2016 sein.

Darauf einen Tusch.

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