Hamburg: „Schulische Belange“ auch fortan über Facebook klären

hamburg-wappen-alsterarkaden-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Während in anderen Bundesländern die Nutzung des sozialen Netzwerkes Facebook für Lehrer, Schüler und Eltern in Bezug auf „dienstliche“ Kommunikation fortan Tabu sein soll, fährt Hamburg einen anderen „digitalen“ Kurs: Ein Verbot für „schulische Belange“ ist nicht geplant.

In der Hansestadt sei weder ein Verbot noch eine andere „konkrete Regelung“ für die Facebook-Nutzung für Lehrer und Schüler geplant, so Hamburgs Behördensprecher Peter Albrecht gegenüber dem Abendblatt. Oder anders formuliert: „I like.“

Wenn sich aber nur einer meldet…

Jedoch gibt es eine Einschränkung: Wenn nur ein Elternteil, ein Lehrer oder ein Schüler sein Veto einlegt, muss nach anderen Wegen Ausschau gehalten werden, um etwa einen launigen Wandertag oder eine lustige Klassenfahrt zu planen.

Gut möglich, dass ab und an also doch noch „der gute alte“ E-Mail-Verteiler herhalten muss. Oder wie wäre es mit einem Elternabend? So richtig „old school“?

Aber wir möchten uns in diese „schulischen Belange“ nicht weiter einmischen.

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