Hamburger Hafengeburtstag 2013: 824. Auflage mit Licht und Schatten

hamburg-hafengeburtstag-moewe-2013-frank-burmesterFrank Burmester

Anno 1189 stellte Kaiser Barbarossa den Hamburgern einen Freibrief aus, der ihren Schiffen Zollfreiheit auf der Unterelbe zusicherte. Die Geburtsstunde des Hamburger Hafens. So steht es zumindest bei „Wikipedia“. Wie das Wetter damals war, lässt sich anhand der Online-Enzyklopädie jedoch nicht eruieren. Fest steht, dass an den vier Tagen des 824. Hafengeburtstags zumeist dunkle Wolken über der Hansestadt hingen. Dies hinderte die Freunde des maritimen Spektakels aber nicht daran, scharenweise zur Hafenmeile zu pilgern.

Das ist insofern nicht verwunderlich, als dass der diesjährige Hafengeburtstag mit zahlreichen Höhepunkten aufwartete. So war das Segelschulschiff „Gorch Fock“ zu Gast, die „Queen Mary 2“ schaute vorbei und der Luxus-Liner „MS Europa 2“ feierte Taufe.

Gedrängel an Land

Natürlich fanden auch die Programm-Klassiker wieder statt: Das Schlepperballett, die großen Feuerwerke sowie die Ein- und Auslaufparade. Kurzum – eine tolle Hafenparty.

Aber einen Wermutstropfen galt es zu schlucken: Die umfangreichen Bauarbeiten am Baumwall machten den Hafengeburtstag dort zu einem Hindernislauf. So führte der Zugang zur Hafenpromenade gen Überseebrücke über eine wacklige und schmale Alu-Treppe. Angesichts der Menschenmassen, die sich an diesem neuralgischen Punkt drängelten, keine ganz ungefährliche Sache.

Im nächsten Jahr folgt so denn die 825. Auflage des Hamburger Hafengeburtstages. Vermutlich bei strahlendem Sonnenschein.

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