Hauptbahnhof platzt aus allen Nähten

hauptbahnhof-wandelhalle-turm-uhr-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Der altehrwürdige Hamburger Hauptbahnhof ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Hansestadt. Und auch wenn etwa der Metronom dem Bahnhof zuweilen einen Gefallen tut, und streikt, muss dennoch festgehalten werden: Eine höhere Taktung ist nicht mehr möglich.

Das Abendblatt berichtet nun, dass die Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage von Ole Thorben Buschhüter der SPD keine zwei Meinungen zulässt: Die DB Netz AG hätte den Hamburger Hauptbahnhof bereits im November 2010 als „voraussichtlich in naher Zukunft überlastet“ erklärt.

Neues (altes) Projekt: S4

Eine Kapazitätsanalyse ergab, dass hauptsächlich im Zeitraum von 6 bis 20 Uhr Engpasssituationen auftreten. Innerhalb von einem halben Jahr solle die Bahn nun nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Doch wie kann der Hauptbahnhof entlastet werden? Der Rangierverkehr ist komplex. Der SPD-Politiker unterstützt daher den geplanten Bau der S4 in Richtung Ahrensburg.

Genau, jene S4, die seit Jahrzehnten in Planung ist und ab dem Jahre 2016 rollen soll.

Na denn.

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