Hamburger Michel: Jubiläum einer herausragenden Sehenswürdigkeit

michel-turm-uhr-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. 250. Jubiläum des Hamburger Wahrzeichens: Der Michel feiert seine Weihe am 19. Oktober 1762. Auch Menschen, die mit Religion weniger „am Hut“ haben, wissen, dass der Michel zu Hamburg gehört wie der Hafen und die… Elbphilharmonie.

Das mag vor allem am 132 Meter hohem Turm der Hauptkirche St. Michaelis liegen, denn dieser überragt die meisten Gebäude der Innenstadt und ist aus vielen Blickwinkeln zu sehen. Ein wahrer Hingucker.

Ob bei einem Spaziergang um die Außenalster, beim Besuch des Parks Planten un Blomen auf der alten Wallanlage oder entlang der Landungsbrücken – die traditionsreiche Kirche, liebevoll schlicht Michel genannt, scheint allgegenwärtig.

Für viele Architekturfreunde zählt die Barockkirche mit der markanten Haube unweit des Hafens und der Landungsbrücken zu den schönsten Kirchen Norddeutschlands.

☼ Bildergalerie: Weißes Dinner 2012 vorm Hamburger Michel

Besonders ins Auge fällt dabei der mit Kupferplatten verkleidete Turm, der vor allem von Touristen als beliebte Aussichtsplattform geschätzt wird. In 82 Metern Höhe hat der Besucher einen wunderbaren Blick auf die Metropole des Nordens und ist zudem der mit acht Metern größten Turmuhr Deutschlands ganz nah.

Auf den Zeiger gehen?

Schon vor der Turmbesteigung kann über dem Haupteingang der kupferne Erzengel Michael erspäht werden. Er ist der Schutzpatron vieler Berufsgruppen, allen voran der Ritter und Soldaten.

Für Musikfreunde dürften die insgesamt drei Kirchenorgeln im Inneren von Interesse sein. Die größte Orgel stammt aus dem Jahre 1961 und kommt auf stolze fünf Manuale. Eine wahre Freude für Tastenakrobaten.


Jeden Mittag geht ab zwölf Uhr für eine Viertelstunde lang ein Organist zu Werke – und der Klang verleiht dem in weiß gehaltenen Kirchenschiff eine ganz besondere Note.

Wer nach der Besichtigung des Turms und des Kircheninneren noch immer voller Tatendrang ist, der kann hinabsteigen und das Gruftgewölbe besichtigen – das gesamte Kirchenschiff ist unterkellert.

Der Michel sollte also von ganz unten bis ganz oben erkundet werden – ein wahres Wahrzeichen eben. Wir gratulieren zu 250 Jahren.

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