Hamburger Polizei erhält neue Fahrzeuge und „Beförderungsmodell“

polizei-blaulicht-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Die Hamburger Polizei ist fortan flüssig: Wie der NDR mitteilte, habe der Senat entschieden, die Hamburger Beamten im Jahre 2014 mit zusätzlichen zehn Millionen Euro auszustatten.

Das Geld werde dabei in verschiedene Bereiche fließen: Zwei Millionen für die Auszahlung von Überstunden, rund drei Millionen Euro für neue Schutzkleidung und Polizeifahrzeuge mit Sicherheitsglas. Und weitere fünf Millionen Euro dienen der Hamburger Polizei als eine „Anschubfinanzierung für ein neues Beförderungsmodell“, wird Innensenator Michael Neumann (SPD) zitiert.


Nur: Hätten die Überstunden für die Beamten ohne die zusätzliche Finanzspritze nicht bezahlt werden können? Und was wird neben den neuen Polizeifahrzeugen aus der Reiterstaffel? Und fünf Millionen Euro für ein neues Beförderungsmodell – das bedürfte bei Zeiten noch einer genaueren Erklärung.

Übrigens stehen die „Polizeifahrzeuge“ und das „Beförderungsmodell“ in keinem direkten Zusammenhang. Es kommt jedoch einiges in Bewegung.

Polizei besser ausstatten

Klar ist: Die Ausschreitungen der vergangenen Wochen, etwa im Rahmen der Demo vor der Roten Flora auf der Sternschanze, zeigen: Konzentrierte Beamte sind vonnöten. Das großflächige Gefahrengebiet wurde derweil zunächst einmal aufgelöst.

Die Ausbezahlung von Überstunden mag übrigens nicht der einzige Weg sein – Neuanstellungen sind womöglich eine weitere Option, um die Beamten zu entlasten. Doch davon zwar zunächst einmal keine Rede.

Die zehn Millionen Euro derweil werden aus der Finanzbehörde „abgezwickt“ – es handelt sich um Geld, das im vergangenen Jahr nicht ausgegeben wurde.

Nun aber wird investiert.

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