Hapag-Llyod Deal und die Schlossallee

radiopreis-2011-olaf-scholz-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. In den letzten Tagen mehrten sich die Stimmen, die besagen, dass das „zusätzliche“ Investment der Hansestadt Hamburg bei der Reederei Hapag-Lloyd nicht gerade die beste Idee sei, seitdem Boote die Elbe entlang schippern.

Nun hat Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz ein Machtwort gesprochen. Der NDR zitiert den SPD-Politiker mit den Worten: „Ein großes und wichtiges Unternehmen unserer Stadt darf nicht Opfer eines globalen Monopoly werden.“

Gehe nicht über Los?

Die Stadt stockt ihre Anteile an der Reederei von 23,6 auf satte 36,9 Prozent auf. Zu einem späteren Zeitpunkt wäre die Investition womöglich teurer geworden, sagte Scholz. Der Reisekonzern TUI geht von Bord, und der Senat stimmte dem Kauf der Anteile zu.

Hamburg also steigt groß bei der Reederei ein. Ob dabei vor ein paar Wochen am Spieltisch im Rathaus der folgende Satz fiel? „Hapag Llyod? Weitere Anteile für 320 Millionen Euro? Kaufe ich!“

Glücklich darf sich schätzen, wer vorher auf „Frei parken“ kam.

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