Guttenberg, Herrenwitz und Jupiter Jones

harald-schmidt-litfasssaeule-sat1-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Harald Schmidt zeigte allen Oliver Pochers dieser Welt am Mittwochabend gleich zu Beginn, wie ein Stand-Up mit mauem Material dargeboten wird: Das Prozedere durch Interaktion mit dem Publikum auflockern.

Und so durften die „Zuschauer“ im Studio auswählen, welche Gags von Schmidt zuerst rausgehauen werden: Kalauer zu Karl-Theodor zu Guttenberg? Hammer-Gags zum „Porno-Skandal“ beim Weltbild-Verlag? Oder doch beginnend mit launigen Anekdoten zum Thema Weihnachtsmarkt?

Am Schreibtisch zeigte sich Schmidt weiter gut gelaunt, das Kokettieren bezüglich einer möglichen dritten Sendung spornt ihn ganz offenbar an.

Angelika Kallwass?

Der Einspieler von und mit Jan Böhnermann bezüglich des Spiegel-Aufmachers („Wo die klugen Deutschen leben“) bot ebenfalls solide Kost. Der Spaßvogel ging der Thematik in NRW auf den Grund.

Und Radio-Urgestein Charly Wagner präsentierte einen neuen „Klassiker des Herrenwitzes“.

Soweit, so gut. Als Talkgast betrat Angelika Kallwass das Studio 449. Es wurde ein wenig über Schmidts Neurosen geplaudert. Manch Zuschauer fragte sich sogleich: Kall wer?

Der Running-Gag des Abends: „Dirty Harry“ ging davon aus, dass Jupiter Jones eine Sängerin ist. Doch tatsächlich handelt es sich um eine fünfköpfige Band aus der Eifel und der dargebotene Deutsch-Rock der Herren wusste zu gefallen.

Insgesamt haben sich 980.000 Zuschauer am Late-Night-Geschehen erfreut. Einige Anhänger der Borussia aus Dortmund wollten wohl was zu lachen haben.

1 Kommentar zu "Guttenberg, Herrenwitz und Jupiter Jones"

  1. Quotziller Taler | 24. November 2011 um 13:21 | Antworten

    Am nächsten Dienstag -kommt dann " Rette die Million "

    und dann zügig weiter – auf zur 10 Millionen Grenze

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