Zocken mit Helge Schneider

Harald Schmidt kommt kurz vor Weihnachten quotentechnisch mit seiner Late-Night beim Bällchensender Sat.1 auf keinen grünen Tannenzweig.

Am Dienstag schalteten knapp 680.000 Zuschauer ein. Nun hat „Dirty Harry“ aber schon vorab sein Weihnachtsgeschenk erhalten: Ab Januar darf er drei Mal die Woche ran. Er muss versuchen, sein Stammpublikum wieder zu gewinnen.

Nimmt man die Dienstagsausgabe als Richtwert, darf durchaus von einer „soliden“ Ausgabe mit einigen Glanzpunkten gesprochen werden: Im Stand-Up bot Bundespräsident Christian Wulff dank seiner „Kreditwürdigkeit“ so manch gute Vorlage.

O Tannenbaum auf chinesisch

Der Einspielfilm von Pierre M. Krause kam etwas bemüht daher, war aber wahrlich kein Grund, hektisch wegzuzappen.

Und Helge Schneider als Gast ist normalerweise eine Bank. Doch am Dienstag konnten auch Spielautomaten und Weinprobe dem Auftritt keinen richtigen Pepp verleihen.

Der Soulsänger Bernhoft durfte am Ende der Show zeigen, was mit zwei Mikros, einer Gitarre und einem Loop-Gerät so alles angestellt werden kann: Großartig.

Da staunte selbst der Musiker Helge Schneider.

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