Harald Schmidt und seine Millionen

harald-schmidt-litfasssaeule-sat1-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Die Late-Night-Woche des Harald Schmidt ist schon wieder beendet. Wobei an diesem tristen Donnerstag festgehalten werden muss: Sowohl die Dienstags- als auch die Mittwochsausgabe boten solide Unterhaltung. Etwas, dass man den vorangegangenen Ausgaben der Harald Schmidt Show nicht gerade nachsagen kann.

Es heißt ja allgemein hin, „Dirty Harry“ kommt erst dann so richtig in Fahrt, wenn er am Abgrund steht. Die Quoten sprachen diesbezüglich zuletzt eine deutliche Sprache: Eine gute halbe Million Zuschauer, da haben die Sat.1-Macher sicherlich schon einmal den Taschenrechner gezückt.

Gestern lief es – wohl auch dank der Champions League – quotentechnisch wieder besser: Genau 0,98 Millionen Zuschauer schalteten um 23:15 Uhr ein – oder waren nach ran noch dran.

Schmidt – und damit kokettierte er in beiden Sendungen bravourös – spricht also wieder fast ein Millionenpublikum an.

Trubel im Studio

Die Interaktion mit dem Publikum stand einmal mehr im Fokus: Zehn Studenten gaben am Mittwochabend alles, um Schmidt Fuffis abzuluchsen. Am Ende – nach einigen launigen Spielchen – gab es zwei Gewinner, die sich ob des harten Studentenlebens gar über die kalte Mensa-Mahlzeit freuten, die sie zuvor rennend gen Tisch transportierten.

Und irgendwie beschleicht einen wieder das Gefühl: Richtig, als ich Student war, da war Schmidt zuletzt richtig gut. Immerhin: Das Schmidt-Sehverhalten gleicht sich den guten alten Zeiten im Kuschelsender bereits wieder an.

Stand-Up geguckt, Schreibtisch- und Studioaktionen verfolgt. Gast kommt ins Studio… wer ist denn das? Was, irgendeine Hauptrolle in einem neuen Sat.1-Flim?

Abgeschaltet.

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