Hitze im ICE hat für die Bahn kein Nachspiel

bahnhof-dammtor-ice-deutsche-bahnhamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Der Schnellzug der Deutschen Bahn buhlt bekanntermaßen oft um Aufmerksamkeit. Mal fährt ein ICE an einer Stadt vorbei – etwa Wolfsburg oder zuletzt Celle – mal sind Züge völlig überfüllt und gerne fällt auch mal die Klimaanlage aus.

Vor einem Jahr dann das totale Hitze-Chaos im ICE (der zuletzt seinen 20. Geburtstag „feierte“): Auf dem Weg von Hamburg nach Dänemark streikte die Klimaanlage. Ein Reisender hatte Angst um die Gesundheit seiner Kinder, die Mutter mokierte sich über fehlende Durchsagen und so wurde Strafanzeige erstattet.

Im Zweifel für die Bahn?

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat nun ihr Urteil gesprochen – und das Ermittlungsverfahren gegen drei Zugbegleiter eingestellt.

Wilhelm Möllers, Sprecher der Staatsanwaltschaft, gab zu Protokoll: „Der Vorwurf einer fahrlässigen Körperverletzung ließ sich nicht erhärten.“

Der Tatverdacht sei nicht ausreichend gewesen. Und außer starkem Schwitzen seien keine weiteren „körperlichen Beeinträchtigungen“ festgestellt worden.

Dennoch: Hitzige Zeiten für die Deutsche Bahn. Es ist Sommer.

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