Ein Interview gegen die Langeweile?

uli-hoeness-portraet-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. „Du hast wohl zu viel Zeit.“ Dieser Satz ist landauf und landab geläufig. Also in Hamburg und in München.

Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, dürfte sich über die Herbstmeisterschaft seiner Bayern sehr gefreut haben. Doch spannend bleibt die Bundesliga allemal. Nicht nur, weil der Hamburger Sportverein ja quasi wieder dran ist am internationalen Wettbewerb.

Langeweile zwischen Weihnachten und Silvester?

„Zwischen den Jahren“ ist dann aber doch nicht so viel los im Fußball-Business. Also gibt selbst ein unbestritten verdienter Mann im Fußball wie Uli Hoeneß in der „spielfreien Zeit“ ein Interview.

Hoeneß, da denkt der Sportsfreund natürlich gleich an Kicker. Oder den „Spocht“-Teil der Süddeutschen Zeitung.

Doch den ehemaligen Stürmer und Manager der „Roten“ aus dem Süden plagte ganz offenbar die absolute Langeweile zwischen Weihnachten und Silvester.

Denn der aktuelle Werbeträger von Mc Donalds („alles hat ein Ende…“) gab dem Hamburger Abendblatt ein Interview. Nun ist das Abendblatt vieles, aber ganz gewiss kein Leitmedium in Sachen Sport.

Großer Sport

Vielleicht aber hat Hoeneß, der als einer der „Retter“ des FC St. Pauli gilt (Ausrichtung eines Freundschaftsspiels gegen seine Bayern) und deshalb mit dem Ehrenpreis beim Hamburger Sportball im Januar ausgezeichnet wurde, schlicht große Sympathien für Hamburg. Und am 5. Januar wird Hoeneß 60.

Das alles könnte so denn das Interview im Hamburger Abendblatt erklären. Die Überschrift übrigens lautet: „Hoeneß: ‚Im Gegensatz zu Rummenigge bin ich ein Lamm'“.

Bei solch einer reißerischen Überschrift bekommt der Leser ja glatt Lust, die Zeilen zu verschlingen. Oder er bleibt belämmert zurück.

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