Qualität alleine gewinnt keine Spiele

imtech-arena-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Wer im Kellerduell gegen den SC Freiburg im heimischen Stadion mit 1:3 verliert, den plagen endgültig Abstiegssorgen. Noch nie ist der „Dino“ der Bundesliga mit dem Fahrstuhl nach „unten“ gefahren.

Doch das Abwehrverhalten und die Laufbereitschaft gegen die Breisgauer lassen das „Zweite Liga“-Gespenst endgültig über dem Volkspark kreisen.

Worte und Taten

Im NDR ließ sich Sportdirektor Frank Arnesen zu einer Aussage hinreißen, die vermutlich so etwas wie vorsichtigen Optimismus verbreiten soll: „Wir sind auf dem 14. Platz und nicht auf dem 18.“

Doch vielleicht sollte Arnesen noch jemand sagen, dass erst nach dem 34. Spieltag feststeht, wer absteigt beziehungsweise zum Nachsitzen in die Relegation muss. Dortmund an der Tabellenspitze kann sich von seiner derzeitigen Führungsposition auch noch nichts kaufen.

Im NDR Fernsehen äußerte sich am Sonntagabend zudem Thorsten Fink, Trainer der Rothosen. Er sei von der Qualität der Mannschaft überzeugt. Und im „Niemandsland“ der Tabelle habe sich der Verein offenbar zu sicher gefühlt.

In der Wortwahl liegen Fink und Arnesen derweil ganz nah beieinander. Nur die Realität scheint ein wenig außer Sicht geraten. Bleibt die Frage: Kann der HSV Abstiegskampf?

Hoffentlich.

1 Kommentar zu "Qualität alleine gewinnt keine Spiele"

  1. Wenn man schaut wie der HSV die Punkte geholt hat war schon immer Glück dabei. Siehe Köln. Und: Es fehlt ein echter Knipser (Siehe Schalke). Zumindest ein Guerrero mit Hirn. Jetzt wird es richtig schwer, da Augsburg und Freiburg einen Lauf haben. Der direkte Abstieg entscheidet sich zwischen Kaiserslautern, Hertha, HSV und Köln.

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*