HSV: Alexander Baumjohann und Carlos Eduardo Optionen?

hsv-fahne-sonne-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Ein Mann für die Abwehr ist mit Paul Scharner gefunden. Der 32-jährige Österreicher unterschreibt beim HSV einen Zweijahresvertrag. Aufgrund seines Alters gilt er sicherlich als „erfahrener“ Spieler, der einer wackeligen Abwehr Stabilität verleihen kann. Doch eine Verpflichtung mit Perspektive sieht anders aus – im Falle Schauners geht der HSV offensichtlich auf „Nummer sicher“.

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Doch in der Offensive besteht noch immer Handlungsbedarf. Und so werden erneut Namen in den Ring geworfen. Die Sportseite goal.com gibt an, Hamburg sei an Alexander Baumjohann dran. Der 25-jährige Offensivmann ist so etwas wie ein „ewiges Talent“, und pendelt stets zwischen zweiter und erster Mannschaft. Aktuell steht Alexander Baumjohann in Diensten des FC Schalke 04 – doch Huub Stevens hat offensichtlich nicht allzu große Verwendung für den Deutschen, der einst zwei Spiele für die U21 bestritt.


Ob Baumjohann auf Schalke mit der Ersatzbank Vorlieb nimmt, oder ob er sich von einem Wechsel in den Volkspark mehr verspricht, darüber kann sicherlich nur spekuliert werden. Sollte Manager Frank Arnesen derweil Baumjohann wirklich verpflichten wollen, gleicht das wohl dem Kauf einer Wundertüte: Ist er gut aufgelegt, kann er der Mannschaft gewiss helfen. Doch auch der HSV hat eine zweite Mannschaft – sollte es einmal nicht so gut laufen.

Zudem will unlängst das Abendblatt davon Wind bekommen haben, dass sich die Hanseaten auch eine Verpflichtung von Carlos Eduardo vorstellen könnten.

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Einst wirbelte der Brasilianer bei der TSG Hoffenheim, dann wechselte er nach Russland – zum russischen Club Rubin Kazan. Dort ist Carlos Eduardo aber offenbar alles andere als glücklich. Eine Rückkehr nach Deutschland ist für den Spielmacher also vorstellbar – und nach Hoffenheim würde er in Deutschland mit Hamburg eine zweite „Großstadt“ kennenlernen.

Landet der HSV noch einen Transfercoup?

Doch Eduardo ist gewiss nicht mit der Portokasse zu bezahlen. Womöglich käme bei der Verpflichtung eines solchen Hochkaräters einmal mehr Investor und Milliardär Klaus-Michael Kühne ins Spiel. Doch zuletzt, bei der irgendwie pfiffigen Idee, Rafael van der Vaart zurückzuholen, wurde er von HSV-Boss Carl Edgar Jarchow bereits deutlich in die Schranken gewiesen.

Mit Alexander Baumjohann und Carlos Eduardo werden nun also zwei weitere Spieler genannt, die womöglich zur neuen Saison eine Rothose überstreifen. Sie gesellen sich somit hinzu zu Namen wie Stefan Babovic oder Aleksandr Hleb. In den letzten Tagen erlangte zudem der bis dato recht unbekannte Name Cristóbal Jorquera „Berühmtheit“.

Bis Ende August können Frank Arnesen und Trainer Thorsten Fink auf dem Transfermarkt noch zuschlagen. Ein, zwei Verpflichtungen für die Offensive würden zumindest so etwas wie einen Hoffnungsschimmer aufkommen lassen, dass es in der kommenden Bundesligasaison nicht „nur“ gegen den Abstieg geht.

2 Kommentare zu "HSV: Alexander Baumjohann und Carlos Eduardo Optionen?"

  1. Baumjohann wurde vor Tagen bereits im Interview dementiert von Frank Arnesen genau wie Babovic und Hleb. Es bestehe kein Interesse bzw. es sei nichts dran.
    Eduardo ist sicherlich ein guter Spieler, aber ohne Kühne nicht zu stemmen. Der will alleine nicht mehr investieren und von Vorstands-Chef Jarchow sagte deutlich, dass man nach dem Zwischenfall mit Kühne- starke Kritik am Vorstand in den Medien- zwar die begonnende Kooperation fortsetzen werde- d.h. er besitzt weiter Anteile an Spielern wie Aogo und Jansen als Gegenleistung für die Finanzspritze- aber man werde keine neuen Projekte mit ihm mehr anstreben.
    Von daher ist wohl auch Eduardo nicht machbar, während der weitgehend unbekannte Jorquera als Alternative erscheint.
    Leider nicht sehr aktuell der Artikel- fast alles „olle Kamellen“- schade!!

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