HSV und Rafael van der Vaart – Ruhe vor dem Sturm?

hsv-city-store-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine ist vorbei. Vor der EM gaben HSV-Manager Frank Arnesen und Trainer Thorsten Fink zu Protokoll, dass sie sich umschauen wollen in den Gastgeberländern – nach geeigneten Transfers, die den Kader zur kommenden Bundesliga-Saison verstärken könnten.

Doch noch drang nichts an die Öffentlichkeit: Haben die HSV-Oberen nun ein Auge auf einen Spieler geworfen? Oder nicht?

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Der einzige Transfer-Kracher zur neuen Saison heißt bis dato René Adler. Wobei just auf jener Position auch Jaroslav Drobny gerade in der Rückrunde beständige Leistungen zeigte. Nun stehen beide beim Hamburger Sportverein unter Vertrag – und die Nachwuchskeeper stehen ebenfalls Schlange.

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Nur in Sachen Offensive sieht es noch immer mau aus. Schon letzte Woche wehte die Spekulation durchs Netz, Milliardär Klaus-Michael Kühne könnte dem HSV erneut unter die Arme greifen. Schon einmal finanzierte er Spieler – sicherte sich aber auch einen Teil der möglichen Transfererlöse. So geschehen im Falle von Heiko Westermann, Marcell Jansen – der seinen Vertrag bei den Rothosen verlängert hat – Dennis Diekmeier und Dennis Aogo, der wohl auch gerne in Polen und der Ukraine dabei gewesen wäre.


Die Rückkehr des Rafael van der Vaart?

Doch noch immer hält sich das Gerücht, dass Rafael van der Vaart der Wunschspieler von Kühne sei. Schon einmal spielte der Niederländer im Volkspark, bot gewiss beständige Leistungen, fiel aber am Ende mit eher gewöhnungsbedürftigen Aktionen auf: Weil seine Oma aus Spanien kommt, sei es sein größter Traum, dort einmal aufzulaufen. Dies untermauerte er, in dem er sich in einem Spielertrikot ablichten ließ.

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Passt Rafael van der Vaart – der derzeit für Tottenham Hotspur, also im Herzen Spaniens (qausi) spielt – noch zur Hamburger Mannschaft im Jahre 2012?

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Zuletzt wurden diverse Spielernahmen gehandelt. Doch so abwegig scheint die Verpflichtung von Rafael van der Vaart nicht: Bei der EM glänzten andere Spieler – er „hätte“ sich ohnehin nur in drei Spielen auszeichnen können. Und der überragende Akteuer war er dann bei Tottenham zuletzt auch nicht. Wäre er also finanzierbar?

Zu verschenken hat Klaus-Michael Kühne gewiss nichts.

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