Christian Lell für die Defensive – Felix Magath neuer „starker Mann“?

felix-magath-millerntor-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Berlin ist immer eine Reise wert – doch HSV-Trainer Thorsten Fink und seine Mannschaft hätten gewiss gerne etwas aus der Hauptstadt mitgenommen. Am Ende stand die 0:1 Niederlage gegen Hertha BSC Berlin. Trotz einer couragierten Leistung eine neuerliche Niederlage am dritten Spieltag der neuen Bundesliga-Saison – die „unterm Strich“ in Ordnung ging. Berlin konnte in der zweiten Hälfte mehr Druck ausüben.

Bis Ende August ist so denn das Transferfenster geöffnet – und noch immer stellen sich viele Anhänger der Rothosen die Frage: Steigt da noch jemand durch? Womöglich ist die Einigung mit Paul Scharner, der den HSV gegen die Zahlung einer Abfindung verlässt, eine Möglichkeit dafür, doch noch aktiv zu werden.

Offenbar könnte ein weiterer „Bayer“ nach Hamburg wechseln: Trainer Thorsten Fink und Manager Oliver Kreuzer sollen ihre Fühler nach Christian Lell ausgestreckt haben. In spanischen Medien wird kolportiert, dass Lell seinen Club DU Levante wohl sofort verlassen könnte.


Erst letzte Woche wurde bekannt, dass sich der HSV nicht mit Dennis Diekmeier auf eine Vertragsverlängerung einigen konnte. Lell könnte diese Rolle künftig in der Abwehr ausfüllen. Würde eine Verpflichtung von Christian Lell womöglich bedeuten, dass Diekmeier den „Dino“ bereits diesen Sommer verlässt? Nur so könnten die Hamburger noch einen Transfererlös einstreichen.

Kühne kann sich Magath als „starken Mann“ vorstellen

Insvestor Klaus-Michael Kühne derweil, der sich letzten Sommer leidenschaftlich für eine Rückkehr von Spielmacher Rafael van der Vaart einsetzte, seine Ambitionen damals in einem Pressegespräch, unter anderem mit ukonio.de, untermauerte und schließlich seine Portokasse öffnete, fordert derweil: Felix Magath müsse HSV-Präsident werden.

Kühne beteuert: Magath prüfe die Option, ein neuer „starker Mann“ beim HSV zu werden. Magaths zweite Option: Trainer im arabischen Raum. Doch laut Aussagen des Milliardärs würde Felix Magath eine Rückkehr nach Hamburg bevorzugen. Magath sei der „Einzige, den ich für fähig halte, bis zum Ende der Transferfrist einen dringend benötigten Stürmer zu verpflichten“, so Kühne im Hamburger Abendblatt. Zunächst könne Magath als Berater installiert werden.

Nach dem misslungenem Saisonstart des Hamburger Sportvereins fällt es schwer, Kühne zu widersprechen: Ein „Knipser“ fehlt den Rothosen. Doch schaffen es die Hamburger, in den nächsten Wochen den Tabellenkeller zu verlassen, dürften die Kritiker schnell verstummen.

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