HSV: Kommt Felix Magath – als Manager und Trainer?

tag-der-legenden-udo-lattek-felix-magath-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Nun ist es offiziell: Der HSV trennt sich von Frank Arnesen. Seit Tagen wurde über die Trennung spekuliert – wobei in der Hamburger Medienlandschaft längst klar war, dass die Trennung fix ist. Erst das Abendblatt, dann der NDR – und nun eben der HSV, ganz offiziell.

Über Namen wird derweil schon wüst spekuliert. Doch ein „Kandidat“ schwebt über allen anderen: Felix Magath. Nicht nur dank seines Finaltores im Jahre 1983 (Pokal der Landesmeister! HSV!), sondern auch wegen seines hohen Fußballsachverstandes scheint Magath eine ernste Option zu sein. Angeblich haben bereits „informelle Gespräche“ stattgefunden. Will heißen: Da wird sich beschnuppert. Bei der 125. Jahr-Feier im letztenJahr in der o2 World wurde fast niemand so bejubelt wie eben Felix Magath. Ausgenommen: Rafael van der Vaart.


Magath kann sich angeblich vorstellen, einen Vorstandsposten beim Hamburger Sportverein zu übernehmen. Nur bleibt die Frage: Lastet ihn die Funktion als Manager, Sportchef, Sportdirektor oder – um es auf den Punkt zu bringen – Transferjongleur aus? Oder fehlt ihm der tägliche Geruch des Spielgrüns? Beim VfB Stuttgart oder beim VfL Wolfsburg füllte er bereits die „Doppelspitze“ alleine aus, sprich: Trainer und Manager. Beim FC Bayern München jedoch durfte er „nur“ als Coach ran – und bekam immer mehr Gegenwind aus der „Chefetage“. Auch beim FC Schalke 04 hatte Magath nicht das alleinige sagen. Magath will die Strippen ziehen – doch will das auch der HSV?

Felix Magath: Zurück zu „seinem“ Verein?

Hat so denn Felix Magath womöglich auch Interesse daran bekundet, die Rothosen zu trainieren? Ein Indiz könnte der Abgang von HSV Co-Trainer Frank Heinemann sein: Offiziell heißt es, er wechselt zu seinem Kumpel Peter Neururer, der seinen Vertrag beim VfL Bochum um zwei Jahre verlängert hat. Doch womöglich war Heinmann die Situation in Hamburg zu ungewiss – der Sportverein derweil bedauert den Abschied des Co-Trainers von Thorsten Fink.

Da auch Fink ein „starker Mann“ in Hamburg ist, darf die Frage gestattet sein: Ginge das gut mit Felix Magath?

Während andere Kandidaten – allen voran Jörg Schmadtke – fast „schleimerisch“ ihre Verhandlungen in die Öffentlichkeit tragen, bleibt Magath ganz cool. Auch der HSV ist ja „geübt“ darin, die Suche nach einem Manager oder Trainer wochenlang öffentlich auszutragen.

Ein Typ wie Felix Magath wäre womöglich genau der richtige Mann im Volkspark. Womöglich auch auf der Trainerbank.

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