Gutes Training? Ach so!

sport-oenning-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Im Presseraum des Bremer Weserstadions ging es nach der verlorenen Partie (zwei Buden schenke Claudio Pizarro den Hamburgern ein, Mladen Petric indes scheiterte zweimalig an Bremens Schlussmann Tim Wiese) hoch her. Die anwesenden Journalisten gaben sich bissig – frei nach dem Motto: Wer es 30 Mal versucht, aber nur vier Mal gewinnt – läuft dann alles rund?

Jene Frage ist natürlich als eine Anspielung auf die „Erfolgsbilanz“ des HSV-Trainers, Michael Oenning, zu verstehen. Dieser empfindet diese Bilanz aber als unfair, schließlich handelt es sich doch um zwei verschiedene Spielzeiten.

Durchhalteparolen

Sportchef Frank „Adressbuch“ Arnesen steht ebenfalls fest an Oennings Seite – was anderes bleibt ihm wohl nicht übrig. Seine eingekaufte Chelsea-Connection wurde am Sonntag selbst von Mario Basler im „Doppelpass“ kritisiert. Und wenn ein Mario „Flankengott“ Basler mit Kritik nicht spart…

Arnesen indes beteuert: Die Mannschaft trainiere gut und Oenning habe die volle Kontrolle.

Na klaro. Auch im Falle eines Abstiegs kann stets gut trainiert worden sein, bei voller Kontrolle, versteht sich. Klubboss Carl Jarchow betont, das nächste Heimspiel (gegen Borussia Mönchengladbach) müsse dann aber wirklich gewonnen werden.

Und Kapitän Heiko Westermann beteuert: „Alles außer drei Punkte gegen Gladbach wäre eine Katastrophe.“

Hoffen wir, dass bis zum kommenden Spiel gut trainiert wird.

Alles unter Kontrolle im Volkspark.

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