HSV Krise: Rafael van der Vaart der einzige Hoffnungsschimmer?

hsv-fahne-sonne-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Die pessimistischsten Prophezeiungen am Ende der Vorsaison sind eingetreten: Die Krise beim HSV ist da. Und das heftig. Es steht keine Mannschaft auf dem Platz, sondern „11“ maximal bemühte Einzelspieler. Das zeigt die Körpersprache. Kopfschütteln bei Fehlern des Mitspielers. Theatralisches in den Rasen werfen, wenn aus einer zufälligen Chance kein Tor wird – seht her, ich habe ja nur Pech! Den Ball erst dann durch erhobene Hände – in Richtung Publikum! – fordern, wenn der Mitspieler einen Direktschuss gewagt hat.

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Wie kann es besser werden? Bei dieser Verunsicherung dürfte ein Erfolgserlebnis nicht reichen. Auch ein Rafael Van der Vart allein würde es alleine nicht richten. Jeder einzelne Spieler muss neu motiviert werden. Auch wenn Uwe Seeler in der Welt meint: „Die Mannschaft hat einfach zu wenig Klasse.“


Der HSV misst sich nicht mit München, Dortmund oder Schalke. Der Maßstab ist Augsburg, Fürth und eben auch Nürnberg. Und deren Klasse ist nicht besser, aber deren Einstellung! Siehe Zweikämpfe und Pressing der Nürnberger: Über den Kampf ins Spiel kommen! Das ist nicht nur in der Kreisklasse so, das gilt auch in der Bundesliga und gerade dann, wenn die Klasse (siehe Aussage von Uns Uwe) nicht überragend ist.

Kein Wunschdenken

Und das gilt auch für die Anhänger. Runter von den hohen Ansprüchen. Man kann die eigene Mannschaft auch in die 2. Bundesliga pfeifen. Natürlich wird jetzt über die sportliche Leitung nachzudenken sein – das Aus im DFB-Pokal oder die Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg sprechen Bände. Aber bitte nicht zu lange. Wenn man der jetzigen Mannschaft eine Wende nicht mehr zutraut, ist es Zeit zu handeln. Doch dann bitte sofort und nicht nach wochenlangen quälenden Dementis. Schnelles Handeln, das gilt auch für die seit Wochen diskutierte, mögliche Verpflichtung von Rafael van der Vaart.

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Leider kann ich den Spielverlauf gegen den Club nicht kommentieren. Ich bekomme dann Tränen in die Augen und finde die richtigen Buchstaben auf der Tastatur nicht mehr.

Die Transferperiode endet am 31. August. Die Verpflichtung von Rafael van der Vaart wäre ein richtiges Zeichen – sie alleine aber würde nicht ausreichen, um das Tal der Tränen (Volkspark) zu verlassen.

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