Mit Fink gegen Wolfsburg und Magath

felix-magath-millerntor-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Endlich wird wieder Fußball gespielt, so in etwa kann eine Aussage vom Kaiser, Franz Beckenbauer, abgeleitet werden: „Geht’s raus und spielt’s Fußball.“

Beckenbauer war es ja auch, der behauptete, dem HSV könne derzeit nur ein Magier vom Zirkus helfen.

Ob Thorsten Fink am Sonntagabend einen großen Glaskasten in die Imtech Arena rollt und womöglich in der Halbzeitpause ein paar Tricks darbietet, wissen wir nicht. Fakt ist: Es hat sich jemand gefunden, die Rothosen zu trainieren.

Thorsten Fink wurde vom FC Basel losgeeist. Und plötzlich sind alle glücklich. Und schon immer war Fink die Traumlösung. Es gab zwar ein paar andere Kandidaten, aber so ist nunmal das im Showbusiness. Und Fink hat Visionen und wollte unbedingt zum HSV.

Zauberfußball auf dem Rasen?

Nun ist bereits davon zu lesen, dass der junge Trainer Thorsten Fink stets mit einem Sieg bei seinen Trainerstationen startete: Egal ob bei den Red Bull Juniors Salzburg, beim FC Ingolstadt oder zuletzt beim FC Basel: Immer standen drei Punkte zu Buche.

Hoffen wir, dass sich der von Felix Magath – ja, trainierte, oder beherrschte? – VfL Wolfsburg nicht als Spielverderber gibt.

Rodolfo Cardoso trainiert übrigens fortan wieder die U23 der Hamburger, Frank Arnesen ist beim Heimspiel wieder „nur“ der Sportdirektor vom Dienst.

Und Thorsten Fink gibt am Spielfeldrand die Kommandos. Verzichten muss er indes auf Ivo Ilicevic. Die Neuverpflichtung aus Lauern schoss gegen Freiburg sein erstes Saisontor, ein Muskelfaserriss setzt ihn derzeit aber außer Gefecht.

Doch ein Mladen Petric zeigte zuletzt ansteigende Form, und ein Jaroslav Drobny ruft womöglich erneut eine so gute Leistung ab wie gegen den FC Freiburg.

Dann wird das was, mit der Serie von Thorsten Fink.

Simsalabim!

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