Fink und neuer Offensivfußball

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Hamburg. Über den 43-jährigen Thorsten Fink sind derzeit nur gute Dinge zu lesen. Ottmar Hitzfeld (Erfinder der Rasenheizung) etwa bescheinigt dem Coach, schon als Spieler wie ein Trainer gedacht zu haben.

HSV-Sportdirektor Frank Arnesen, der nun nur gegen den FC Freiburg auch in der Funktion des Trainers auf der Bank Platz nehmen wird, betont in der Süddeutschen Zeitung: „Thorsten Fink war mein Wunschkandidat. Er passt mit seiner Art zum HSV und zu unserer Philosophie.“

Das mag ja alles sein. Nur man fragt sich: Warum hat Arnesen zuvor mit gefühlt zehn weiteren Kandidaten verhandelt? Lange Zeit etwa galt Morten Olsen als aussichtsreicher Kandidat, der sich nun mit seinen Dänen direkt für die Europameisterschaft im kommenden Jahr qualifizieren konnte.

Bis 2014 – und dann?

Nun also wechselt ein echter Sieger der Champions League an die Elbe. Und der HSV überweist dem FC Basel als kleines Dankeschön wohl rund eine Million Euro. Wie zuletzt übrigens für Bruno Labbadia, den man von Leverkusen loseiste.

Beim FC Basel hatte Fink großen Erfolg. Es steht zu vermuten, dass er auch in Hamburg sein 4-4-2-System mit drei offensiven Mittefeldspielern und zwei offensiven Außenverteidigern spielen lässt. Mit voller Offensive aus dem Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga?

HSV-Stürmer Mladen Petric spielte einst in Basel und erhielt von ehemaligen Spielerkollegen bereits einige SMS. „Endlich habt ihr mal einen guten Trainer“, soll geschrieben worden sein.

Fink jedoch gilt auch als zielstrebig. Sein Vertrag im Volkspark wird datiert bis zum Sommer 2014. Und sollte sich bis dahin der große Erfolg noch nicht einstellen, gibt es da ja noch weitere Teams in Europa…

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