Verloren und kein neuer Trainer in Sicht?

hsv-flagge-stadion-hamburg-andres-lehmannHSV | © Andres Lehmann / ukonio.de

Hamburg. Bereits vor dem Bundesligaspiel zwischen dem HSV und dem FC Schalke 04 gab es etwas zu feiern: Geehrt wurde Hermann Rieger. Der Kult-Masseur wurde 70. Jahre alt. Rieger ist einer, der stets Optimismus verbreitet.

Doch so sehr das Stadion die Vereins-Ikone auch hat hochleben hat lassen, das größte Geschenk konnten ihm die Rothosen am Sonntag dann noch nicht machen: Ein Heimsieg gegen Schalke.

Den zwei Treffern vom wieder erstarkten Klaas Jan Huntelaar hatte Hamburg nur ein glückliches Tor durch Mladen Petric entgegenzusetzen. Chancen indes erspielten sich beide Mannschaften.

Der zuletzt kritisierte HSV-Schlussmann Jaroslav Drobny zeigte gegen Raul seine Klasse. Einsatz und Moral der derzeit von Rodolfo Cardoso trainierten Mannschaft stimmten.

Sommer im Volkspark

Huub Stevens übrigens wurde von den Fans beider Seiten freundlich empfangen. Ihm kann man ob der gescheiterten HSV-Verpflichtung nun wahrlich keine Vorwürfe machen.

Nach dem Spiel indes erklärte Sportdirektor Frank Arnesen in Interviews: „In Freiburg sitzt ein Trainer mit Lizenz auf der Bank.“ Doch auf Nachfrage, ob dann ein neuer Trainer präsentiert würde, meinte Arnesen nur: „Das habe ich nicht gesagt.“

Es würde nicht mehr verwundern, wenn Arnesen das Team selbst trainiert, ist er doch im Besitz einer Lizenz und saß auch schon gegen Königsblau auf der Bank. Ob das Eintauschen des Seidenanzugs gegen ein Adidas-Sportdress indes einen Sinn machen würde, sei einmal dahingestellt.

Ricardo Moniz ließ derweil vermelden, er habe schon so viel Energie in das Projekt bei Red Bull Salzburg gesteckt, so etwas gebe er nicht so leicht auf.

Dass Sergej Barbarez von einem „kleinen Gespräch mit Arnesen“ berichtet, ist da nur eine launige Randanekdote.

Arnesen ist ein redseliger Vertreter seiner Zunft.

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