HSV: Uwe Seeler gibt Thorsten Fink und seinen Mannen Tipps

thorsten-fink-ankunft-tag-der-legenden-2012-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Das Spiel des HSV gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Sonntag waren keine sonderlich entspannte Minuten für alle Anhänger der Rothosen. Phasenweise hatten die Stuttgarter die Hamburger in der heimischen Imtech Arena vorgeführt. Und das Beste am Spiel war das Ergebnis: „Nur“ mit 1:0 verlor das von Thorsten Fink trainierte Team gegen die Mannschaft von Bruno Labbadia. Dem ehemaligen HSV-Trainer dürfte der Sieg eine innere Genugtuung gewesen sein. Gerade nach seiner Wutrede, der Kritik an seiner Person – und seiner als gescheitert geltenden Trainerstation im Volkspark.

Derweil äußerte sich Uwe Seeler – und dämpfte die Erwartungen. In der Bild-Zeitung fand Uns Uwe deutliche Worte: „Europa können wir uns abschminken.“ Ein Träumen vom internationalen Wettbewerb sei in der jetzigen Situation nicht gerade förderlich.


Die Mannschaft müsse mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben und „weiter fleißig Punkte sammeln“, so der ehemalige Weltklassestürmer. Ziemlich unverblümt kritisiert Seeler zudem die Kaderstruktur des Dinos – bei zwei, drei Ausfällen würde es „sehr eng werden“. Ansporn für HSV-Manager Frank Arnesen, im Winter auf dem Transfermarkt tätig zu werden?

Analyse nach dem Stuttgart-Spiel

Das Spiel gegen die Stuttgarter zeigte deutlich auf, dass Realismus das Gebot der Stunde ist. Rafael van der Vaart etwa wurde über weite Strecken des Stuttgart-Spiels in Manndeckung genommen. Bleibt die Hoffnung, dass sich andere Teams diesen Plan nicht abschauen. Denn ohne einen van der Vaart als „freier Regisseur“ bleiben die Ideen im Offensivspiel schlagartig aus.

Am 9. Spieltag der 1. Bundesliga tritt der HSV in Augsburg an. Gelingt ein weiterer Dreier, dürfte die Unruhe der letzten Tage sogleich wieder vergessen sein.

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