Oliver Kreuzer kritisiert Rafael van der Vaart und Marcell Jansen scharf

rafael-van-der-vaart-nahaufnahme-hsv-2012-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Der HSV am zweiten Spieltag der neuen Bundesliga-Saison: Schon in der Krise? Nach dem verdienten Remis der Rothosen auf Schalke folgte am Samstag die deftige Heimklatsche gegen Hoffenheim. Nun schlägst Neu-Manager Oliver Kreuzer Alarm. Der Kicker zitiert den Ex-Bayern-Spieler, wonach er die Leistung von Kapitän Rafael van der Vaart als „mäßig bis schlecht“ abstempelt.

Dass der Niederländer im Zuge seiner Auswechslung die Kapitänsbinde etwas ungalant gen Grün beförderte, erachtet Kreuzer derweil als weniger schlimm. Doch: Kreuzer erwartet von Rafael van der Vaaart eine „klare Leistungssteigerung“ im Vergleich zur Vorsaison.

Immerhin: Zwei verwandelte Elfmeter in den ersten beiden Bundesliga-Partien sprechen zumindest für die Treffsicherheit des niederländischen Nationalspielers vom Punkt.

„Was ist da passiert?“

Auch gegenüber der Leistung von Marcell Jansen zeigt Kreuzer wenig Verständnis, er vergleicht das Auftreten des Allrounders gegen Hoffenheim mit dem Auftritt gegen Schalke und fragt: „Was ist da passiert?“

Das fragten sich vermutlich auch die 47.000 Zuschauer in der Imtech Arena. Die Hamburger lagen mit 2:1 in Hälfte zwei hinten, Trainer Thorsten Fink wechselte Artjoms Rudņevs ein. Doch die Hereinnahme eines nominellen Stürmers brachte nicht die erhoffte Signalwirkung, sondern leitete den Torreigen der Gäste ein.

Ob Kreuzer und auch Fink die Mannschaft wachrütteln können, wird sich im Abendspiel am kommenden Samstag gegen die Hertha zeigen.

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