HSV: Oliver Kreuzer nach Freundschaftsspiel „Luxus-Manager“

hsv-manager-oliver-kreuzer-imtech-arena-2013-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Oliver Kreuzer wechselte als Manager vom KSC zum HSV. Neben einer Ablöse wurde im Sommer ein Freundschaftsspiel zwischen den Karlsruhern und dem Dino der Bundesliga vereinbart. Blöd nur, dass sich den Kick am Dienstagabend – den der HSV mit 1:0 in der Ferne gewann – kaum jemand ansehen wollte.

Das Abendblatt berichtet von mageren 3.000 Besuchern, von denen aber nur rund 600 zahlend waren: Dauerkartenbesitzer konnten sich das der Papierform nach durchaus spannende Duell zwischen einem Erst- und Zweiligisten für lau anschauen. Auch die Sehnsucht nach Hakan Çalhanoğlu, der zuletzt noch an den KSC ausgeliehen war, hielt sich scheinbar in Grenzen.

Da also längst nicht die erhoffte Anzahl an Fans ins Wildparkstadion pilgerte, muss der HSV nun noch einmal 200.000 Euro überweisen. Auch Ex-Trainer Thorsten Fink erhält eine Abfindung. Finanziell sind dies alles keine guten Vorzeichen für den ohnehin klammen Dino der Bundesliga.

Und auch Neu-Trainer Bert van Marwijk war alles andere als glücklich über den Ausflug der Rothosen gen Süden, hätte er seine Mannschaft doch lieber konzentriert auf das richtungsweisende Spiel gegen den Club aus Nürnberg am Wochenende im Volkspark vorbereitet.

Doch immerhin bleibt unterm Strich die Erkenntnis: Der Hamburger SV kann also noch Freundschaftsspiele gewinnen. Und die Mannschaft findet bereits lobende Worte für den neuen Trainer: Lässt sich dies alles unter dem Begriff „Aufwärtstrend“ zusammenfassen?

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