HSV: Rückkehr von Rafael van der Vaart nur noch „Formsache“?

sport-arena-hsv-flugzeug-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Na, das wäre nun wirklich mal ein Ding: Anfang Juli kannte „Fußball-Hamburg“ fast nur ein Thema: Wechselst Rafael van der Vaart zurück in den Volkspark zum HSV? Vier Jahre lang spielte er sich in die Herzen vieler Fans – und selbst seine Wechselabsichten, die er mit dem Überstreifen eines Trikots „untermauerte“, nahm ihm fast keiner übel.

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Bei Real Madrid musste van der Vaart schließlich Lehrgeld bezahlen. In den letzten beiden Spielzeiten lief es dann bei den Tottenham Hotspurs in der Premier League wieder gut. Doch die Anzeichen haben sich in den letzten Tagen verdichtet, dass Spurs-Trainer André Villas-Boas nicht mit dem 100-maligen niederländischen Nationalspieler plant. Zumindest nicht, was die Startelf anbelangt.


Und da nun auch noch Emmanuel Adebayor zum englischen Traditionsverein gewechselt ist, kommt einmal mehr so einiges ins Rollen: Ist sich der HSV im Grunde genommen mit Rafael van der Vaart einig? Zunächst hieß es, der Dino der Bundesliga müsse für den Spielertransfer 15 Millionen Euro berappen, gestern dann wurde es konkret: 12 Millionen auf den Tisch, und zack, der Niederländer kickt wieder in der Bundesliga. Doch Manager Frank Arnesen ist offenbar versucht, den Preis weiter zu drücken.

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So oder so, die niederländische Tageszeitung de Telgraaf meldet, der Wechsel von Rafael van der Vaart sei „so gut wie sicher“. Mit dieser Entwicklung konnte nun wahrlich niemand rechnen, nach dem zuletzt diverse Namen gehandelt wurden. Trainer Thorsten Fink sucht nach einem Mittelfeldregisseur, und diese Rolle könnte ein Rafael van der Vaart selbstredend mustergültig ausfüllen.

Das Flehen von Kühne erhört?

Am 13. Juli gab Investor, Spediteur und Milliardär Klaus-Michael Kühne eine fast schon legendäre Telefonpressekonferenz, in der er eindringlich dafür warb, van der Vaart nebst Gattin Sylvie zurückzuholen nach Hamburg.

Auch ukonio.de wurde Zeuge der eindringlichen Worte und richtete die Frage an Kühne, ob denn neben van der Vaart auch noch jüngere Talente verpflichtet werden sollen. Just dafür sprach sich Kühne aus, quasi van der Vaart als Leitwolf – der die jungen Spieler mitreißt.

Es steht zu vermuten, dass sich Kühne spendabel zeigt, sollte van der Vaart wirklich nach Hamburg wechseln. Und HSV-Boss Carl-Edgar Jarchow, der dem Sportverein eine strikte Sparlinie verordnet hat, dürfte sich mittlerweile auch wieder mit dem Gedanken anfreunden können: Ein fliegender Holländer in Hamburg, das wäre es.


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