HSV – Zieht Milan Badelj Istanbul der Hansestadt vor?

hsv-flagge-stadion-hamburg-andres-lehmannHSV | © Andres Lehmann / ukonio.de

Hamburg. Vor einem Jahr holte HSV-Sportchef Frank Arnesen Gökhan Töre vom FC Chelsea zum HSV. Ablösesumme: Gerade einmal eine Million. Nun frohlockt der Hamburger Sportverein: Für sechs Millionen wurde das 20-jährige Talent, immerhin in der letzten Saison zum türkischen Nationalspieler „gereift“, an Rubin Kazan in Russland verkauft.

Dem HSV jedoch bleiben von der Transfersumme nur drei Millionen. Diesmal hat Investor Klaus-Michael Kühle damit nichts zu tun. Vielmehr müssen die Hamburger drei Millionen nach London überweisen.

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Der NDR zitiert Arnesen mit den Worten, das sei ein „fantastisches Geschäft“. Nun, drei Millionen Transfererlös, und der Jubel kennt keine Grenzen? Immerhin: Auch der Verkauf von Paola Guerrero und der Gewinn beim Peace Cup in Südkorea brachten zuletzt Geld ein für die gescholtene Portokasse.


Ein Spielmacher muss her

Doch das Problem ist und bleibt: Bislang wurde – abgesehen des Torhüters Rene Adler – kein Hochkaräter verpflichtet. So sehr sich Kühne auch für Rafael van der Vaart eingesetzt hat, eine Rückholaktion „scheiterte“.

Zuletzt schien es so, dass immerhin die Verpflichtung von Milan Badelj nur noch reine Formsache wäre. In Bedelj schienen die Hamburger den ersehnten Mittelfeldstrategen gefunden zu haben. An sich sollte der 23-jährige Offensivmann von Dinamo Zagreb nach Hamburg wechseln. Da jedoch der Vertrag noch nicht unterschrieben ist, hat sich nun Fenerbahce Istanbul ebenfalls nach den Diensten des Kroaten erkundigt.

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Nun können sich die Hamburger offenbar vorstellen, die kolportierte Ablösesumme von 3,5 Millionen Euro noch einmal „nachzubessern“. Buhlen mehrere Mannschaften um einen Spieler, treibt das so eine Ablösesummer schon einmal nach oben.

Tja, genügt das Wedeln mit Geldscheinen, oder verliert der HSV womöglich einmal mehr ein Kräftemessen? Nicht nur Trainer Thorsten Fink setzt auf einen spielstarken Mann in zentraler Position.

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