HSV: Endspiel für Thorsten Fink – Heilsbringer Felix Magath?

rafael-van-der-vaart-klaus-michael-kuehne-gattin-kuehne-nagel-management-agKühne + Nagel Management AG

Hamburg. Die Partywochen beim HSV gehen weiter: 50 Jahre Bundesliga – und nach drei Spieltagen (ein Punkt) schon wieder das übliche Theater.

Spediteur, Gönner und Milliardär Klaus-Michael Kühne, der im letzten Sommer die Rückholaktion von Spielmacher Rafael van der Vaart ermöglichte, äußerte sich gegenüber dem Abendblatt – sagen wir – „kritisch“ zu der derzeitigen Situation beim Hamburger Sportverein. Der Manager Oliver Kreuzer? Einer für die dritte Liga. Trainer Thorsten Fink? Ersetzen. Und Präsident Carl-Edgar Jarchow? Nun, Kühne könnte sich einen Felix Magath vorstellen: Nach dem Magath schon Spieler, Manager und Trainer war fortan als HSV-„Oberhaupt“. Sprich: Präsident. Magath ist übrigens nicht als neuer Chefredakteur beim Hamburger Wochenblatt Der Spiegel im Gespräch, das sei an dieser Stelle angemerkt. Nicht nur im Volkspark geht es drunter und drüber, auch im Verlagshaus in der HafenCity.

Blöd nur, dass Felix Magath, der ob seiner HSV-Vita bei 125. Jahrfeier des Dinos im vergangenen Jahr frenetisch von den Fans gefeiert wurde, schon diesen Frühsommer als potenzieller Manager nicht gehört wurde. Stattdessen kam Kreuzer, einer aus der… dritten Liga.

Großes Fragezeichen über der Imtech Arena

Nun rätselt die Hamburger Sportwelt: Ist das Heimspiel gegen Aufsteiger Braunschweig schon so etwas wie ein Endspiel? Zumindest für Fink, der auch nach der 0:1 Niederlage gegen Aufsteier Hertha Optimismus walten ließ? In Stuttgart wurde Bruno Labbadia nach ähnlich turbulenten Wochen entlassen, die Anhängerschaft hatte eine unmissverständliche Meinung. In Hamburg sieht das anders aus: Thorsten Fink ist bei den Fans nicht in Ungnade gefallen.

Dennoch sieht ein gelungener Saisonstart anders aus. Jarchow kann sich nun die Verpflichtung eines Stürmers bis Ende August vorstellen, sagte er dem Kicker. Doch: Dazu müsste einer der „Reservisten“ abgegeben werden.

Magath derweil – so raschelt es im Volkspark – kann sich wohl die präsidiale Rolle vorstellen. Trainer und Manager kommt wohl für den Medizinball-Freund nicht mehr in Frage. Doch womöglich läuft er ja wieder auf. Wie man entscheidende Tore schießt, weiß der zweimalige Europapokalsieger. Mit dem HSV, wohlgemerkt.


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