Thorsten Fink und Oliver Kreuzer: Saisonstart und Fischbrötchen

thorsten-fink-oliver-kreuzer-hsv-imtech-arena-2013-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. In der Imtech Arena wurde wenige Tage vor der neuen Spielzeit die Gosch Lounge vorgestellt. Doch bei den anwesenden Ehrengästen drehte es sich nur am Rande um leckere Sylter Fischbrötchen: HSV-Trainer Thorsten Fink, Manager Oliver Kreuzer und drei Spieler des Kaders der Rothosen – Rafael van der Vaart, Dennis Aogo und der Neu-Hamburger Hakan Calhanoglu – wagten so denn einen Ausblick auf die kommende Bundesliga-Saison. Am Sonntagabend spielt der HSV auswärts gegen den FC Schalke 04.

Fink gibt sich optimistisch. Beim HSV spielen „riesen Talente und hungrige Spieler“. Die anwesenden VIP-Gäste mussten an dieser Stelle womöglich doch kurzzeitig an die Räucherlachs-Brötchen und Scampi vom Grill denken, die munter verteilt wurden.

Trotz der – zumindest in Sachen Ergebnisse – recht holprigen Vorbereitung betonte Fink, die Mannschaft sei fit. Entscheidend sei, was in der Meisterschaft passiere. Seine Mannschaft habe in der Vorbereitung „sehr gut mitgezogen“. Und gerade zu Saisonbeginn hätten die Hamburger eine reale Chance, auf Schalke „Punkte mitzunehmen“.

Hakan Calhanoglu sieht Fink mittelfristig auf der Zehner-Position. Calhanoglu selbst weiß, dass er nicht gleich in seiner ersten Saison für den HSV zur Stammelf gehören wird. Doch: „Irgendwann bekomme ich meine Chance.“ Die 1. Bundesliga sei für Calhanoglu „nicht einfach“.

„Hamburg!“

Rafael van der Vaart gab sich entspannt und plauderte über seinen erholsamen Urlaub mit – der ebenfalls anwesenden – Sabia Boulahrouz. Richtig viel trainiert habe van der Vaart während der freien Zeit nicht.

Dennis Aogo ergänzte: „Rafael und ich sind Spieler, die auch mal schnell zunehmen.“ Gut, dass der Urlaub schon wieder einige Wochen zurückliegt, mag an dieser Stelle so manch HSV-Anhänger denken, der große Hoffnungen in den Kapitän van der Vaart und den Abwehr-Routinier Aogo setzt. Wobei: Womöglich stand das Fischbrötchen mit Bismarckheringsfilet doch sicherheitshalber auf der Kippe.

Der Neu-Hansestädter und HSV-Manager Oliver Kreuzer hakte die Vorbereitung ebenfalls ab, hat eine Wohnung gefunden gab sich bereits lokalpatriotisch: Seine Lieblingsstadt in Deutschland? „Hamburg!“

Just jene schöne Hansestadt verließ Firmeninhaber Jürgen Gosch am Abend nach der Vorstellung der neuen Lounge in der Imtech Arena wieder. Mit dem Zug fuhr er zurück nach Sylt. Die Punkte, die Gosch für seine Bahnfahrt gesammelt hatte, überschrieb er sogleich an den Dino der Bundesliga. Das freute nicht nur HSV-Vorstand Joachim Hilke.

So geht neue Partnerschaft.

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