HSV Trainersuche: Felix Magath und Thomas Schaaf Optionen?

felix-magath-millerntor-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Im letzten Spätsommer machte sich Spediteur und – nebenbei bemerkt – Milliardär Klaus-Michael Kühne als HSV-Fan für die Rückholaktion von Rafael van der Vaart stark. Und mehr noch: Er öffnete seine Portokasse und legte ein paar Millionen auf den Tisch. Auch ukonio.de nahm damals an der legendären Telefonkonferenz teil, in der Kühne mit großer Vehemenz und viel Leidenschaft für den Niederländer van der Vaart trommelte. Der Plan ging auf.

Ganz geheuer war das neuerliche Streben von Kühne den HSV-Oberen jedoch nicht. Boss Carl-Edgar Jarchow und Co. jedoch lenkten ein – und schwups hatten die Rothosen wieder einen international erprobten Topspieler in ihren Reihen. Der verlorene Sohn war heimgekehrt – mehr PR geht nicht.


Das Spielchen könnte sich nun wiederholen. Doch diesmal geht es erst einmal nur indirekt um Spieler und vielmehr um: Macht. Zunächst in der Boulevard-Presse hinaus posaunt und mittlerweile auch von „seriösen“ Blättern wie der FAZ aufgegriffen, hat Kühne viele Millionen in Aussicht gestellt. So denn Felix Magath kurzfristig als Berater beim HSV installiert wird, und sein langjähriger Co-Trainer Bernd Hollerbach – zusammen wurde unter anderem die Meisterschaft mit dem VfL Wolfsburg „erkämpft“ – auf Thorsten Fink folgen könnten, den die Rothosen kurzerhand nach der Klatsche gegen Borussia Dortmund vor die Tür gesetzt haben.

Nun also ranken sich diverse Fragen um den Dino: Wird tatsächlich die Profimannschaft aus dem Verein „ausgegliedert“ und tritt fortan eigenständig auf? Dies würde eine „intensivere“ Kooperation mit Kühne ermöglichen. Und: Ist Hamburg wirklich bereit, einen Mäzen wie Kühne vor die Pferde zu spannen, der zwar viel Geld in den Verein pumpen könnte – dafür aber womöglich bei so mach „Entscheidung“ ein Wörtchen mitreden möchte?

Magath oder doch Thomas Schaaf?

Für den Neu-Manager Oliver Kreuzer etwa fand Kühne bereits wenig lobende Worte. Thorsten Finks „Absetzung“ war ebenfalls schon Bestandteil seiner Forderungen.

Kühne – der vornehmlich in der schönen Schweiz lebt – trägt die Raute im Herzen. Auch Felix Magath verbindet so viel mit dem HSV – womöglich wäre er im Herbst seiner Laufbahn wieder da angekommen, wo er hingehört: Zum Hamburger Sportverein.

Magath selbst gibt sich aktuell dezent zurückhaltend, soll aber Kühne bereits ausführlich darüber berichtet haben, wie sich der Karren aus dem Dreck ziehen lässt. Recht aufreizend schwärmt derweil Jarchow von Ex-Werder Trainer Thomas Schaaf. Ein Ablenkungsmanöver? Denn: An sich wollten die Hamburger keine Wasserstandsmeldungen im Bezug auf die Trainersuche abgeben.

Doch womöglich wird es am Ende doch keinen Berater Magath geben. Sondern die Medizinbälle rollen über das Trainingsgelände im Volkspark…

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