Das Wasser nicht abgedreht – 100.000 Euro

sport-arena-hsv-comic-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Es gibt so Zeiten, da „läuft“ es einfach nicht rund: Zunächst mal die Situation in der 1. Fußball-Bundesliga: Der HSV steht im Keller und optimistisch gesprochen kann es nur besser werden.

Und nun das: Der Hamburger Sportverein hat vor einiger Zeit in Norderstedt das Fußball-Trainingszentrum Ochsenzoll besucht.

Im Entmüdungsbecken durften dann die A-Jungend des Traditionsvereins und die U-23-Mannschaft munter vor sich hin planschen.

Und frei nach dem Motto „der Letzte dreht den Hahn zu“ düsten die Teams zurück in die Hansestadt.

Immer diese Rechnungen

Doch dann flatterte – so berichtet das Abendblatt – offenbar eine Rechnung ins Haus: Nachzahlung. Die Summe: 100.000 Euro.

Was war geschehen? Die Frischwasserzufuhr zum Entmüdungsbecken lief in Norderstedt munter vor sich hin – und das über Wochen.

Das frische Wasser versickerte wohl durch den Überlauf und erst bei der Abschlussrechnung fiel der hohe Wasserverbrauch auf. Nur: Musste da jemand einen Hahn zudrehen? Oder warum wird der HSV überhaupt belangt?

Nun denn: 100.000 Euro sind doch wirklich Peanuts. Man denke nur an all die Schnäppchen, die Sportchef Frank Arnesen zuletzt beim Spielerkauf gemacht hat.

Der Letzte macht das Licht aus.

2 Kommentare zu "Das Wasser nicht abgedreht – 100.000 Euro"

  1. Hat jemand mal nachgerechnet wieviele Hektoliter das sind? Bei 100.000€ muss das ungefähr soviel sein, wie eine 4 Köpfige Familie in 500 Jahren verbraucht. Das klingt völlig unrealistisch.

  2. Tja, wir haben die Rechnung nicht aufgemacht und sind gespannt, welche Zahl am Ende herauskommt. Das Abendblatt beruft sich auf die Bild. Und die bestimmt auf einen Kontaktmann. Und der auf seinen Onkel, der Hausmeister ist…

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