Unabsteigbar?

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Ohne die vorangegangene Hilfe der anderen Kellerkinder hätte man das „Un“ streichen und das Fragezeichen durch ein Ausrufungszeichen ersetzen können. Der bisher (!) noch nie abgestiegene Bundesliga-Altstar unterlag am 30. Spieltag 0:4 (0:2) bei 1899 Hoffenheim. Damit bleibt der Punktevorsprung auf den Relegationsplatz unverändert.

Jannik Vestergaard (17.), Sejad Salihovic per Foulelfmeter (25.), Fabian Johnson (51.) und Sven Schipplock (59.) trafen gegen den HSV, der noch nie bei den Hoffenheimern gewinnen konnte.

„Das war eine Katastrophe. Ein 0:4 darf nicht sein, das kann nicht sein. Wir müssen am Wochenende die Antwort geben“, sagte HSV-Kapitän Heiko Westermann in der ARD-Sportschau.

Sportchef Frank Arnesen „outet“ sich nach dem Spiel als Realist: „Hoffenheim hat verdient gewonnen. Ich bin froh, dass es nur ein 4:0 geworden ist. Wir sind sehr enttäuscht. Wir müssen das jetzt wegstecken.“

Eine Erklärung: Die gesperrten Dennis Aogo und Paolo Guerrero sowie Slobodan Rajkovic und Dennis Diekmeier fehlten den Rothosen. Trotzdem bestimmte zunächst der HSV das Geschehen. Wie so oft in letzter Zeit aber ohne zählbares Ergebnis.

Kurzes Aufbäumen

Anders der Gegner: Ein abgefälschter Schuss und ein durch Westermann verursachter (und berichtigter) Strafstoß bedeuteten ein Halbzeitergebnis von 2:0 für den Gastgeber.

Bis zur Pause wirkte der HSV angeschlagen und mutlos. Die beiden Gegentreffer hatten Wirkung gezeigt. Zu allem Überfluss sah Torwart Jaroslav Drobny auf dem Weg in die Kabine wegen Meckerns die Gelbe Karte. Die Elfmeterentscheidung wollte er nicht mittragen, doch sein Kapitän agierte wahrlich zu ungeschickt im Strafraum.

Die zweite Halbzeit sah noch einen Lattentreffer von Gojko Kacar und der K.O. kam mit zwei weiteren Treffern der Hoffenheimer. Das war’s.

Doch: War’s das?

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