HTC One M9 ein „Ladenhüter“ – One M10 der Befreiungsschlag?

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War es womöglich ein „Abklatsch“ zu viel? Laut einer Meldung der Digitimes soll sich das HTC One M9 deutlich schlechter verkaufen als das One M8 – und zwar im selben Zeitraum. Es geht um die ersten drei Monate nach Verkaufsstart. Das One M9 ist seit Mai diesen Jahres flächendeckend erhältlich. Auch das One M8 oder One M7 wurde stets im Frühjahr präsentiert und veröffentlicht.

Wir wollen nicht zu viel mit Zahlen jonglieren, aber nach von HTC nicht bestätigten Angaben wurden offenbar bis dato knapp 5 Millionen One M9 verkauft. In Hinblick auf das One M8 im Vorjahr sollen es im Vergleichszeitraum noch über zehn Millionen Geräte gewesen sein.

Berufen wird sich übrigens auf eine Meldung des China Business Journals. Und besonders bitter: Auf dem hart umkämpften chinesischen Markt konnte HTC mit dem One M9 wohl nicht so recht Fuß fassen, das iPhone 6 wurde und wird hier klar bevorzugt.

Auch wenn das HTC One M9 ein sehr schmuckes Smartphone ist, sind die Änderungen zum One M8 – aber auch zum One (M7) – rein äußerlich betrachtet marginal. Doch auch die Power unter der Haube stand immer wieder in der Kritik: Qualcomms Snapdragon 810 Prozessor brachte wohl nicht den Leistungssprung, der von einem neuen Gerät erwartet wird. Auch wenn Apple sein iPhone stets einmal „aufwärmt“ – das „S“ lässt grüßen, war der technische Sprung zwischen zwei Gerätegenerationen offenbar größer.


HTC scheint die Lage erkannt zu haben: HTC-Bossin Cher Wang hat bereits verkündet, dass für das künftige Highend-Gerät Änderungen ins Haus stehen. Und zwar in Bezug auf das Design und die Innovation. Das HTC One M10 – so denn der Hersteller an seiner Bezeichnung festhält – scheint so denn tatsächlich in neuem Gewand des Weges zu kommen.

Doch die Zeit bis zu einem Release des HTC One M10 ist lang. Ein Mittel, um die Verkäufe des One M9 anzukurbeln, scheint nachvollziehbar: Preissenkung.

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