HTC One Max vs. Samsung Galaxy Note 3 im Vergleich: Stärken und Schwächen

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Viele Wochen wurde über das HTC One Max orakelt – doch nun ist die Katze aus dem Sack: Die Taiwaner haben das große Mitglied der One-Familie vorgestellt. Neben dem One Mini und dem „normalen“ One erscheint Ende Oktober oder Anfang November auch hierzulande die XL-Variante.

Der Kollege Lutz Herkner von MobiWatch hat beide Phablets einem Vergleichstest unterzogen und die Stärken und Schwächen herausgearbeitet.

Analog des Galaxy Note 3 setzt auch as One Max auf einem microSD-Slot. Somit merzt HTC einen Kritikpunkt der anderen beiden „Ones“ aus – der Speicher ist bis maximal 64 GB erweiterbar. Standardmäßig kommt das One Max jedoch „nur“ mit 16 GB auf den Markt – dem gegenüber stehen die 32 GB des Note 3.


Interessant: Der Unterschied der Display-Diagonalen ist deutlicher, als der geneigte Smartphone-Freund womöglich angenommen hat – das Note 3 ist mit seinen rund 5,7 Zoll dann doch „eine Ecke“ kleiner als das One Max mit seinen 5,9 Zoll.

Von Beginn kommt das One Max – analog des Note 3 – mit Android 4.3 Jelly Bean des Weges. Doch statt TouchWiz ist freilich die HTC-Benutzeroberfläche Sense gesetzt, in der neuen Version 5.5. Über Sinn und Nutzen des Fingerprint-Sensors im HTC One Max – angeordnet unterhalb der Kameralinse – wird noch zu sinnieren sein.

Kein XL-Einheitsbrei

Obwohl es sich bei beiden Devices um große Gefährten handelt, gibt es doch einige Unterschiede, die beim Kauf von Belang sein könnten: Zum einen die Frage, ob Amoled – Galaxy Note 3 – oder LCD-Display – One Max – eher ansprechen. Die Farben des Amoled-Touchscreens von Samsung sind gewöhnlich sehr knallig, doch ein „düsterer“ Wegbegleiter ist das One Max gewiss nicht. Im Note 3 ist derweil der Qualcomm Snapdragon 800 verbaut, im One Max der Snapdragon 600.

Während der Akku des One Max stärker zu sein scheint als der des Note 3 – Langzeittests stehen noch aus – könnte Samsung aber einen für Multimedia-Freunde entscheidenden Vorteil „ausspielen“: Wenngleich HTC stets von Ultrapixeln spricht, scheint die 4-Ultrapixel-Kamera des One Max den 13 Megapixeln des Galaxy Note 3 nicht das Wasser reichen zu können.

Auch die Videoaufnahmen sollen auf dem Note 3 qualitativ höherwertiger sein. Apropos Wertigkeit: Das Aluminium-Gehäuse des One Max wirkt sehr edel – und sticht das Plastikgewand des Note 3 (trotz lederartiger Räückseite) deutlich aus. Hier dreht der Wind also wieder.

Freunde des Phablet-Bedienung samt Stift dürften aber womöglich eher zum Note 3 tendieren, da der S-Pen samt interessanter Funktionen auch bei der dritten Auflage des Phablets gesetzt ist und stets mitgeführt werden kann. HTC hat sich gegen einen Stift entschieden.

Immerhin: Preislich werden sich das Note 3 und das One Max offenbar nicht in die Quere kommen: Die unverbindliche Preisempfehlung für das One Max liegt bei 699 Euro, in der Regel „purzeln“ die Preise um 50 Euro. Dann wäre das HTC One Max auf Augenhöhe mit dem Samsung Galaxy Note 3.

Ab kommender Woche kann in ausgewählten Vodafone-Shops exklusiv das HTC One Max unter die Lupe genommen werden. Freunde eines wertigen XL-Smartphones dürften große Augen machen. Doch die Kids da draußen, die alles und jeden fotografieren, setzen womöglich eher auf das Note 3.

Da jedoch auch Sony und Nokia Phablets in Deutschland veröffentlichen, heißt es fortan auch bei den Phablets: Die Qual der Wahl.

Und das in XL.

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