„Abschiedssaufen“ nun in Hamburger S-Bahn

s-bahn-einfahrt-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Seit Monaten wird im sozialen Netzwerk Facebook zu einer nicht gerade sozialen Aktion aufgerufen: Abschiedssaufen im Hamburger Nahverkehr.

Grund: Seit dem 1. September ist das Trinken von Alkohol in Hamburger U- und S-Bahnen verboten, ab dem 1. Oktober wird gar ein Bußgeld von 40 Euro fällig. Flaschen dürfen natürlich mitgenommen werden, müssen aber genau so wie Dosen verschlossen bleiben.

Rund 11.000 Facebook-Nutzer haben sich der Aktion angeschlossen. Zunächst sollte am heutigen Abend die U-Bahn Linie 3 („Touristenlinie“) unsicher gemacht werden, doch die Durstigen weichen nun wohl auf die S1 Richtung Wedel aus. Zur „Erkennung“ sollen Abendkleider und Smoking getragen werden.

Gegenbewegung

Ganz interessant: Ebenfalls 11.000 User machen gegen die Aktion mobil und finden es gar nicht lustig, in der Bahn aus Protest zu bechern.

Der HVV rüstet sich derweil für das „Event“, Hochbahn-Sprecher Christoph Kreienbaum sagte im NDR: „Wir bereiten uns darauf vor, dass mehrere tausend Menschen zusätzlich im Netz unterwegs sind.“

Schickt die Hochbahn also fleißig Kontrolleure?

Leute, der September bricht derzeit alle „Hitze“-Rekorde, auch abends ist es noch schön mild. Warum sich also in eine stickige S-Bahn zum Abschiedstrinnken setzen? Überlegt doch mal.

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