Pole-Position im Immobilienmarkt

hafencity-elbphilharmonie-elbe-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Städtevergleiche sind groß in Mode, schließlich möchte ein jeder wissen: Wohne ich in der „Pole-Position“, oder dümpelt meine Metropole irgendwo im hinteren Drittel rum?

Die Wirtschaftswoche hat so denn 50 Großstädte in Deutschland im Bezug auf den Häuser- und Wohnungsmarkt beurteilt. Die Bewertungskriterien waren die zu erwartende Preissteigerung in den kommenden Jahren und langfristige Wertsteigerungen. Und siehe da: Auf dem ersten Platz landet die Hansestadt Hamburg.

Warum also fiel die Wahl auf Hamburg? Die Begründung der Redakteure: Das Verhältnis von Chancen und Risiken sei an Elbe und Alster am besten.

Das Kleingeld sortieren

Freilich wird unterschiedenen: Barmbek etwa wird als „günstiges Viertel“ beschrieben, die Elbinsel Wilhelmsburg gewinnt zunehmend an Attraktivität und, natürlich, die HafenCity bietet Wohnungen mit Blick auf die Norderelbe.

Trotz aller Probleme sei St. Pauli wieder ein Stadtteil für die Besserverdiener in der Hansestadt. Da Wohnungen am Rothenbaum, Harvestehude oder Uhlenhorst immer teurer würden, suchen die Bewohner eifrig nach anderen Quartieren. Es ist also gut Bewegung im Spiel.

Bleibt festzuhalten: Die Mieten in der Hansestadt steigen weiter, die Metropole wächst und begehrte Stadtteile werden derweil von einem wahren Hype erfasst. Doch eine „Immobilienblase“ drohe laut Expertenmeinung nicht.

Bleibt der Blick ins Portmonee, um festzustellen, in welchem Stadtteil es sich dem eigenen Budget angemessen gut leben lässt.

Aber die Pole Position kann uns so schnell keiner nehmen.

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