iPad mini 2: Mit Retina Display – aber „erst“ im vierten Quartal?

ipad-mini-apple-screenshotapple.de/ Screenshot

Beim iPad hatte Apple zuletzt einen recht ungewöhnliche Schlagzeil vorgegeben: Nur ein halbes Jahr nach dem Release des iPad „3“ (Apple verzichtet bekanntermaßen beim Tablet auf Ziffern in der Rangfolge – zumindest seit dem iPad 2) kam das iPad „4“ auf den Markt.

Das iPad mini erfreut sich derweil nun schon einige Monate großer Beliebtheit. Die Verkaufszahlen soll die des iPad „4“ lockert in den Schatten stellen. Schenkt man den Einschätzungen von Analysten Glauben, könnte das iPad mini so denn auch noch eine gute Zeit das „aktuelle“ Mini-Tablet aus dem Hause des Apfel-Konzerns bleiben. So soll das iPad mini 2 erst in der „zweiten Jahreshälfte“ auf den Markt kommen – möglich wäre auch ein Release zum „Weihnachtsgeschäft“. So beruft sich cnet.com auf Analysten, die besagen, dass es das „vierte Quartal“ sein soll. Das lässt immerhin noch einige Monate Spielraum. So ein Analyst möchte sich zuweilen ja auch nicht zu weit aus dem Fenster legen.


Das iPad mini 2 soll derweil eine Sache haben, die bei der ersten Variante fast schon erstaunlicherweise fehlte: Ein Retina Display. Das Fehlen des hochauflösenden Touchscreens, das seit dem iPhone 4 und dem iPad 2 fest bei Apples mobilen Begleitern „verankert“ ist, irritierte zwar einige Analysten zum Verkaufsstart. Doch den Verkaufszahlen tat dies keinen Abbruch – das Mini-Tablet schlug ein. Und so ist Apple ganz offenbar in der Lage, noch einen werbewirksam „obendrauf zu legen“.

iPad mini 2: Wer baut das Display?

Wer sich so denn für die Produktion der neuen Retina Displays fürs iPad mini 2 verantwortlich zeichnen könnte, ist noch unklar. Doch allen voran werden die üblichen Verdächtigen genannt, sprich: LG Display, Japan Display oder Sharp. Japan Display ist derweil wohl ganz vorne mit dabei im Rennen – bauen sie doch die Touchscreens fürs – genau – iPhone 5.

Die Auflösung könnte so denn tatsächlich einen beachtlichen Satz machen: Das iPad mini hat eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln. Und das iPad mini 2 könnte mit 2.048 x 1.536 Pixeln des Weges kommt. Der Unterschied wird schon alleine anhand der Papierform mehr als deutlich. Die Pixeldichte betröge (ja, betröge, oder?) statt 163 gleich mal auf einen Schlag 324 ppi – so denn das Retina Display tatsächlich bei der zweiten Auflage verbaut wird.

Interessanterweise könnte Google aber bereits vor dem iPad mini 2 die zweite Nexus 7 Katze aus dem Sack lassen: Das in Kooperation mit Asus entwickelte Mini-Tablet soll ebenfalls in die zweite Runde gehen – spekuliert wird über ein 1.920 x 1.200 Full HD-Display. Der Mini-Tablet-Markt ist eben hart umkämpft, auch Amazon mit seinem Kindl Fire hat ein Wörtchen mitzureden (im Grunde genommen ja auch „God fahter of Mini-Tablet). Und Samsung stellte unlängst sein Galaxy Note 8.0 vor.

Bleibt die Frage: Warum verbaute Apple beim ersten iPad mini noch kein Retina Display? Nun, offenbar wäre das Mini-Tablet dicker geworden als geplant – und gewünscht. Und so wird bereits darüber spekuliert, dass Apple auch an der Form des „Minis“ schrauben muss, um Retina zu „ermöglichen“. Beim iPad hatte sich zuletzt – rein äußerlich betrachtet – nichts mehr getan. Klar, das hochauflösende Display war bereits mit an Bord.

Sollte das iPad mini 2 so denn wirklich „erst“ im vierten Quartal 2013 erscheinen, muss zuvor noch einige Mal in der Gerüchteküche feucht durchgewischt werden.

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