iPad mini: Stellt das Mini-Tablet das iPad 4 in den Schatten?

ipad-mini-apple-screenshotapple.de/ Screenshot

Also eines kann man Apple diesmal nicht unterstellen: Einen „guten Riecher“. Denn das iPad mini darf gewiss als Reaktion verstanden werden – und zwar auf die Produkte der Konkurrenz. Allen voran Amazon mit seinem Kindle Fire und auch Google mit dem Nexus 7 haben gezeigt, dass Mini-Tablets gefragt sind.

Und so überraschen jene Zahlen, die der Branchendienst DigiTimes vermeldet, nur wenig: So soll sich das iPad mini um einiges besser verkaufen als das iPad 4, das im Herbst nach nur rund einem halben Jahr auf das iPad 3 folgte. Stimmen die Zahlen, soll das iPad mini im Bezug auf den gesamten Tablet-Absatz Apples (auch das iPad 2 ist noch im Verkauf) rund 75 Prozent der Absätze für sich beanspruchen – und das wäre dann wirklich eine stolze und überraschende Zahl.


Das iPad mini schnitt in Tests zwar gut ab, setzt aber noch nicht auf das Retina Display. Insofern ist auch hier der Weg einmal mehr vorgezeichnet: Das iPad mini 2 wird in 2013, so steht es zu vermuten, auf das hochauflösende Display setzen, und einmal mehr wird sich manch User fragen, ob er nicht hätte doch noch warten sollen. Dieses „Gefühl“ schürt der IT-Gigant aus Cupertino womöglich selbst, schließlich ist die „schnelllebige“ Abfolge der Veröffentlichungen gerade beim iPad schon mehr als sportlich.

Der Preis ist… heiß?

Der Preis des iPad mini liegt – in der kleinsten Variante – mit rund 330 Euro noch immer deutlich über dem der Konkrrenz. So kostet das Nexus 7 von Asus und Google etwa „nur“ 200 Euro. Den Verkäufen tut dies aber offenbar keinen Abbruch.

Um eine Verknappung zu verhindern, soll Apple die Produktion des iPad mini weiter hochhalten. Bei all der Euphorie um das iPhone 5, das iPad mini und – tja – auch um das iPad 4, oder belegen die Zahlen, dass die Nachfrage am 10-Zoller „sinkt“?, gerät ein Produkt Apples fast in Vergessenheit: Der iPod. Und so wird jenes Musikspieler aktuell etwa in der S-Bahn-Sation Jungfernstieg groß beworben: Sämtliche Werbeflächen und Säulen wurden mit dem „bunten“ Produkt zugekleistert.

Apples Werbebudget scheint jedoch gesichert, denn mit dem iPad mini hat der US-Konzern einen weiteren Absatzschlager im Portfolio.

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