iPhone 4S und iPhone 5: Siri hat ein zweijähriges Gedächtnis

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Wir mit Siri plaudert, der muss offenbar in Kauf nehmen, dass die Anfragen bis zu zwei Jahre gespeichert werden. Das vermeldet wired.com. Die Sprachsteuerung debütierte auf dem iPhone 4S und ist freilich auch auf dem iPhone 5 gesetzt.

Alle Fragen oder Nachrichten, die über Siri laufen, speichert Apple fleißig auf seinen Servern, so die Meldung. Das erstaunliche an der Nachricht ist: Bis dato hat sich der IT-Gigant aus Cupertino zu dem Thema ausgeschwiegen und nie einen Zeitraum angegeben, wie lange die Daten auf den Servern verweilen. Ob der Berichterstattung sah sich Apple aber offenbar bemüßigt, Stellung zu beziehen und den Zeitraum von zwei Jahren „einzugestehen“.

Du suchst, wir speichern

Nach einer Suchanfrage werden die Apple-Server durchforstet. Damit Anfragen zukünftig noch besser beantwortet werden können, speichert der Apfel-Konzern die Anfragen. Klingt durchaus schlüssig. Und Siris Wissenstand wächst an.


Apple hat zudem beschwichtigt: Egal ob iPhone 4S oder iPhone 5 User – die Apple-ID oder die E-Mail-Adresse würden nicht mit den gespeicherten Daten „verknüpft“. Die Suchanfragen werden vielmehr mit einer Zufallsnummer versehen. Ob es auch eine Zusatzzahl gibt, ist nicht bekannt.

Doch das Prozedere läuft wie folgt: Die Zufallsnummer der Sprachdateien wird nach einem halb Jahr gelöscht. Und die Sprachdaten werden dann noch maximal 16 Monate gespeichert.

Derweil ist die Praxis der Datenspeicherung nicht unüblich – auch Anfragen an Googles Sprachsteuerung werden bis zu zwei Jahre gespeichert.

Wer damit nicht leben kann und möchte: Einfach keine Fragen stellen. Stimmt doch, Siri, oder?

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