iPhone 5: Wie viel „Saft“ hat Apples neues Smartphone?

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Eine Woche voller Gerüchte und neuer „Spekulationen“ rund um das iPhone 5 nimmt so langsam ein Ende. Doch am Freitagnachmittag „platzte“ erneut eine Nachricht in die Redaktionen, die zumindest einmal aufhorchen ließ.

So könnte laut des IT-Blogs 9to5Mac, der an sich immer recht gut informiert scheint, der Akku im iPhone 5 nur „unwesentlich“ stärker sein als der Akku im aktuellen Modell, dem iPhone 4S. Nun sind die Begriffe „Akku“ und „iPhone“ fest aneinander gekoppelt, denn schon oft wurde Apple für die Akkuleistung kritisiert. Bereits das iPhone 4 war ein wahrer „Schlucker“ – der Blick zur nächsten Steckdose war da für Apple-Jünger eine Selbstverständlichkeit. Und auch wenn die Akkus von so manch Konkurrenzmodell ebenfalls nicht länger als einen Tag halten, wurde dem IT-Giganten doch angekreidet, in Sachen Akkulaufzeit noch keinen entscheidenden Schritt nach vorne getan zu haben.

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Mit dem Release des iPone 4S hat sich die Laufzeit zwar etwas verbessert, aber die Zeiten, in denen ein Handy mal eben einmal die Woche geladen werden muss, sind lange vorbei. Das ist ob der Nutzungsvielfalt und der Displaygröße eines Smartphones zwar verständlich, aber das ein Device wie das iPhone, das sich dank Siri gar anschickt, mit dem User zu kommunizieren, nach drei, vier Stunden intensiver Nutzung an die Steckdose muss, scheint da nicht mehr ganz zeitgemäß.


Glaubt man also jenem Foto, das besagter Blog online gestellt hat, ist klar: Der iPhone 5-Akku setzt keine neuen Maßstäbe: 1.440 Milliamperestunden (mAh) ist somit die Zahl des Tages, über die es nun gilt, nachzudenken.

Denn im Netz wird eifrig darüber spekuliert, was es just mit jener Akkuleistung auf sich haben könnte. All jene User, die etwa mit dem iPhone 5-Release auf die nahende Einführung von LTE (4G), also dem schnellen Internet, auch hierzulande gehofft haben, werden womöglich enttäuscht. Denn schon die Vergangenheit hat gezeigt, dass jene Smartphones, die auf LTE setzen, stets mit einem größeren Akku des Weges kamen. Und größer heißt: Das Device ist tatsächlich dicker als jene Geräte, die „nur“ UMTS (3G) unterstützen.

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Bis dato wurde aber damit gerechnet, dass Apple im Zuge der Veröffentlichung des iPhone 5 nicht an LTE vorbeikommt. Andere Quellen orakelten, dass es Apple etwa dem Mitkonkurrenten aus Südkorea, Samsung, gleichmachen könnte: Das Samsung Galaxy S3 etwa gibt es in Asien, Europa und den USA in verschiedenen Versionen. Während es in den USA mit LTE erhältlich ist, hat Samsung Europa in Sachen 4G komplett außen vorgelassen, denn durchgesetzt hat sich das „schnelle mobile Internet“ hierzulande und in den Nachbarländern noch lange nicht. Plant Apple also verschiedene Modelle für die unterschiedlichen Märkte? Der Akku würde dieser Theorie widerstreben – außer Apple zaubert eine wahre Innovation aus dem Hut, die LTE etwa ressourcenschonenden daher kommen lässt.

Das iPhone 4S hat übrigens eine 1.430 mAh-Akku „an Bord“- und ist ebenfalls ohne LTE erschienen. Doch bereits im letzten Herbst wurde dies von vielen Usern als Enttäuschung angesehen – mal ganz davon abgesehen, dass die Fachwelt nicht mit dem iPhone 4S sondern mit dem iPhone 5 gerechnet hatte.

Wie dick ist das iPhone 5?

Auch die „Dicke“ des kommenden iPhones scheint gegen eine größere Akku zu sprechen, mehrere Quellen besagen, dass das neue Device von Apple „nur“ 7,6 Millimeter dick sein soll. Na, da kann man es samt Notiz fast unter der Tür durchschieiben.


Nur zu gerne würden viele User vermutlich all den Bildern Glauben schenken, die in den letzten Wochen vermehrt durchs Netz geisterten. Doch bei den Vorgängermodellen kam stets sehr wenig an die Öffentlichkeit. Sollten demnach all die „Gerüchte“ stimmen, die sich hartnäckig in unserer Umlaufbahn halten, müsste fast davon ausgegangen werden, dass Apple bewusst Informationen „streut“, um die Freude oder zumindest Neugierde am iPhone 5 zu steigern. Auch die iLab Factory präsentierte unlängst Bilder, die das iPhone 5 zeigen sollen. Und zwar zusammengesetzt aus Ersatzteilen. Was man eben so macht an einem verregneten Nachmittag: Man schraubt sich aus neuen Ersatzteilen, die einem mal eben rübergeschoben wurden, ein iPhone 5 zusammen.

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Wobei just jene Ziffer ebenfalls Bestandteil wüster Spekulationen ist: Viele Apple-Jünger waren schon beim Release des „neuen iPad“ überrascht, dass Apple seinem neuen Tablet nicht die Ziffer „3“ spendieren wollte. Ein ähnliches „Schicksal“ könnte nun auch das iPhone 5 ereilen: „Schenken“ sich die Amerikaner beim kommenden iPhone die Ziffer? Auszuschließen ist nichts.

Auch ist längst nicht ausgesungen, ob das iPhone 5 auf NFC (Near Field Communication) setzt. Damit wäre eine drahtlose Verbindung zu anderen iPhones oder Terminals möglich, etwa zur bargeldlosen Bezahlung.

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Und ein Gerücht hält sich so hartnäckig, dass sich vermutlich die Menschheit die Augen reiben würde, wäre es nicht (!) die Realität: Das Display des kommenden iPhones soll anwachsen – und zwar von den bisher „üblichen“ 3,5 auf 3,95 Zoll. Zudem soll das Device länglicher – aber eben nicht breiter werden. Steve Jobs hatte stets betont, ein iPhone muss in die Hosentasche passen. Und daran wird sich vermutlich auch nach dem Release des iPhone 5 (mit oder ohne Ziffer) nichts ändern.

Wäre also fast nichts geklärt. Auch nicht die Sache mit der Akku. Doch am 12. September soll auf einer Keynote „womöglich“ das iPhone 5 präsentiert werden. Spätestens dann haben wir Gewissheit. Und im Handel sollte das iPhone 5 so denn Ende September oder im Oktober zu bestaunen sein.

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