iPhone 5 – Reaktion auf das Samsung Galaxy S3?

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Immer wieder ist im Zusammenhang mit dem anstehenden Release des iPhone 5 von der „Gerüchteküche“ die Rede, die schon seit Monaten „brodelt“. Zu viele Köche verderben derweil gewiss nicht den Brei, denn fast jede Seite im Netz berichtet fast täglich über den aktuellen Stand.

Doch wie schon bei den Vorgängermodellen schweigt sich Apple munter aus. Warum die Katze aus dem Sack lassen? So dürfte vermutlich die Denke in Cupertino sein. Bessere Werbung kann es im Grunde genommen gar nicht geben: Das iPhone 5 ist in aller Munde, obwohl noch immer nicht klar ist, wie und wann das neue Smartphone des Weges kommt.

Und so wird wüst darüber spekuliert (vor allem in der… Gerüchteküche), was das kommende iPhone auszeichnen könnte.


Das iPhone 5 als „Ticket“?

So geht es aktuell etwa um die NFC-Technologie, auf die der südkoreanische IT-Gigant und vermutlich größte Rivale von Apple – Samsung – setzt: NFC steht für „Near Field Communication“. Mit Hilfe dieser Technologie ist ein Austausch von Daten möglich. Und – das ist der „Clou“ – dank dieser Technik kann das Device als virtuelles Ticket benutzt werden. Konzertkarte oder Bahnticket? Immer dabei – auf dem iPhone.

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Doch während es zunächst hieß, Apple „muss“ auf NFC setzen, um der Konkurrenz nicht nachzustehen, gibt es nun wiederum andere Stimmen, die beteuern, Apple verzichtet auf NFC. Grund: Das iPhone sei anfälliger für Hackerangriffe – denn es würde eine mögliche Sicherheitslücke „mitgeliefert“.

Dockt das iPhone 5 anders an?

Ein weiteres Gerücht dreht sich um einen Anschluss am kommenden iPhone. So soll der Dock-Connector auf 19-Pin „schrumpfen“. Bislang hat Apple beim iPhone stets auf einen 30-Pin-Connector gesetzt. Das bedeutet im Klartext: Sollte sich der Anschluss ändern, wäre das Zubehör der Vorgängermodelle nicht mehr kompatibel.

Doch ein noch neueres Gerücht besagt: Der neue Dock-Connector kommt – aber Apple wird womöglich auch einen Adapter anbieten. Alles also halb so wild?

Doch es brodelt auch auf einer anderen Herdplatte: Foxconn in China baut die meisten iPhones. Und ein iPhone 5 soll laut des amerikanischen Blogs Gizmodo aus der Fabrik geschmuggelt worden sein.

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Da trifft es sich bekanntermaßen gut, dass auch das kommende iPhone noch immer in die Hosentasche passt. Diese Device – äh Devise – hatte Apple-Mitbegründer Steve Jobs stets vorgegeben. Bilder sollen so denn das neue iPhone mit einer Schutzhülle zeigen. Doch ob es sich tatsächlich um das kommende Smartphone aus dem Hause Apple handelt, oder um einen Fake beziehungsweise eine „Studie“ – auch darüber lässt sich nur mutmaßen.

In der Vergangenheit kam es derweil schon mal vor, dass ein Prototyp irgendwo liegengelassen wurde – und schwups, fiel es in die Hand eines Journalisten. Und viele Studien kursieren ohnehin im Netz – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Orientiert sich Apple an der Konkurrenz?

Doch im Gegensatz zu früheren Gerätschaften von Apple halten sich einige „Fakten“ hartnäckig: So soll das iPhone 5 erstmalig auf ein 4-Zoll-Display setzen. Bislang kam bei allen Modellen stets ein 3,5-Zoll-Touchscreen zum Einsatz.

Apple würde mit der neuen Front also durchaus etwas „wagen“ – an die Displaygröße eines Samsung Galaxy S3 (4,8 Zoll), eines Galaxy Note (5,3 Zoll) oder HTC One X (4,7 Zoll) würde die Displaygröße des iPhones derweil noch immer nicht „heranragen“. Wir erinnern uns: Hosentasche. Und damit ist jede Hosentasche auf der ganzen Welt gemeint.

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Bleibt die Frage, wann denn nun die Keynote stattfinden könnte, auf der das kommende Highend-Produkt des IT-Giganten aus Cupertino der Weltöffentlichkeit präsentiert wird. Sollte das iPhone 5 tatsächlich im September oder Oktober erscheinen, ist mit einem Vorlauf von vier Wochen oder weniger zu rechnen. Frei nach dem Motto: „Hier ist das Ding! Und ab morgen könnt ihr es kaufen.“

Technikwunder iPhone 5?

Über die weiteren technischen Spezifikationen ist derweil ebenfalls noch nichts bekannt. Doch analog des Samsung Galaxy S3 – an dem sich das neue „Flaggschiff“ von Apple freilich orientiert – kann wohl von vier Kernen – also einem Quadcore-Prozessor ausgegangen werden.

Zudem wird es wohl erneut eine 16, 32 und 64 GB-Byte Speicher-Variante geben. Auf einen externen microSD-Slot hat Apple ohnehin noch nie vertraut.

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Im vergangenen Herbst sollte das iPhone 5 erscheinen – es wurde „nur“ das iPhone 4S. In diesem Jahr soll das iPhone 5 so denn endlich auf den Markt kommen. Doch überrascht Apple einmal mehr die Fachwelt, und nennt das neue Smartphone analog des „neuen iPad“ (iPad „3“) schlicht… das „neue iPhone“?

Noch brodelt es – in besagter Gerüchteküche.

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