iPhone 5 Release: Ist der Lack schon ab?

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Ist das iPhone 5 nun der Überflieger? Oder setzt das neue Smartphone nach dem Hype und der großen Euphorie im Vorfelde bereits zum Landenanflug an? Die Reaktionen im Netz sind aktuell jedenfalls gespalten.

Und dabei sind nicht nur die Testergebnisse gemeint, auch die Erfahrungen der User könnten unterschiedlicher kaum sein – mit einer Ausnahme: Apple Maps ist ganz offenbar noch nicht ausgereift – hier muss Apple nachbessern, um dem von iOS verbannten Google Maps (das Aufrufen des Google-Kartendienstes ist freilich noch immer über den Safari-Brower möglich) das Wasser reichen zu können. In jenem Wasser etwa sind bei Appe Maps Einrichtungen „verortet“. Doch trotz all der Häme, die sich bezüglich Appe Maps derzeit über dem IT-Giganten aus Cupertino ergießt – baden gegangen ist der Apfel-Konzern mit dem iPhone der sechsten Generation gewiss nicht: Viele User sind freudig erregt ob ihrer Neuerwerbung.


Bereits fünf Millionen iPhone 5 wurden binnen weniger Tage verkauft – und nun heißt es für viele User: Geduld aufbringen. Zwar sollen Apple Stores immer mal wieder eine Ladung neuer iPhones erhalten, doch derzeit sind die Regale leer und die Produktion läuft noch immer auf Hochtouren. Unter anderem beim wichtigen Zulieferer Foxconn – hier machte derweil eine dubiose Meldung von einer Massenschlägerei die Runde.

Bei Usern nachgefragt…

Laut einer Umfrage des renommierten IT-Blogs MacRumors geben immerhin 36 Prozent der iPhone 5-Käufer an, ihr Device weise bereits Materialschäden auf – egal ob sofort nach Entnahme aus dem Karton, oder nach kurzer Nutzungsdauer. So ist offenbar das Unibody-Gehäuse, vornehmlich aus Aluminium, kratzempfindlich. Die Glasrückseite der beiden Vorgänger (iPhone 4S und iPhone 4) hat auch nach intensiver Nutzung weniger Kratzer aufgewiesen.

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Gut möglich also, dass ob solcher Meldungen Schutzhüllen verstärkt in Mode kommen. Doch im Grunde genommen wäre es doch „schick“, wenn ein Smartphone so gestaltet wird, dass es nach wenigen Tagen Nutzung von größeren Kratzern verschont bleibt, oder?

Zu allem Überfluss sind zum Teil auch jene User unzufrieden, die das iPhone 5 etwa ganz chillig auf der Couch daheim nutzen wollen: Die WLAN-Verbindungen seien teils auffallend langsam.

Apple wird sich gewiss all der Probleme annehmen und nachbessern – doch in der Addition sind das aktuell einige Baustellen, mit denen sich der IT-Gigant rumschlagen muss. Doch bei den satten Gewinnen ist ein wenig „Nachsitzen“ gewiss drin.

iPhone 5: Eine neuerliche Erfolgsgeschichte?

Es gibt ja dieses Sprichwort: Ist die eine Katze aus dem Sack, wartet schon die nächste. Oder so ähnlich. Gemeint ist: Am vergangenen Freitag ist das iPhone 5 erschienen. Nicht nur vorm Apple Store am Hamburger Jungfernstieg bildeten sich lange Schlangen – auch aus Sydney erreichen uns ähnliche Meldungen.

Am Jungfernstieg waren es gar hunderte Menschen, die vor Ladenöffnung um 8 Uhr morgens am Jungfernstieg ausharrten. Immerhin frohlockte der Blick auf die Binnenalster, wenngleich es doch merklich kühler geworden ist in den letzten Tagen. Doch wer dann schließlich ein iPhone 5 in Händen hielt, dem wurde warm ums Herz.

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Noch ist nicht klar, ob das iPad Mini ähnliche Warteschlangen wie beim iPhone 5 hervorrufen wird. Seit Wochen wird schon darüber spekuliert, dass Apple an einer Art Mini-Tablet werkelt. Der Grund liegt auf der Hand: Der IT-Gigant aus Cupertino möchte gewiss nicht „leichtfertig“ eine Nische der Konkurrenz überlassen. Zwar hat das iPad immer noch mit Abstand die meisten Anteile im Tablet-Sektor und das iPhone 5 wurde bereits vor dem Release am heutigen Tage zwei Millionen mal vorbestellt, doch die 7-Zoll-Tablets Amazon Kindle Fire und das Google Nexus 7 in der Preisklasse bis 200 Euro sorgten für Aufsehen – und die amerikanischen Unternehmen durften sich in den USA über satte Erträge freuen.


Noch schweigt sich Apple munter aus, doch immer wieder wird kolportiert, dass bereits im Oktober die nächste Keynote in San Francisco stattfinden könnte, auf der Apple so denn nach dem iPhone 5 das iPad Mini vorstellen könnte.

iPad Mini bereits in der Produktion?

Offenbar soll dieses Mini-Tablet von Pegatron und Foxconn gefertigt werden, andere „Spekulanten“ sehen gar Pegatron als „Haupthersteller“, da Foxconn mit der iPhone 5-Produktion im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun hat. Angeblich soll Pegatron bis zu fünf Millionen iPad Mini pro Monat produzieren können. Und die Herstellung habe bereits begonnen. Der Blog Engadget will entsprechende Informationen „aufgeschnappt“ haben.

Wie groß das Display des iPad Mini schlussendlich sein könnte, darüber gibt es unterschiedliche Angaben. Die einen Quellen besagen, Apple zieht mit Amazon und Google gleich und der Touchscreen hätte somit eine Größe von 7 Zoll. Andere Quellen besagen, auch 8,5 Zoll wären möglich. Wobei diese Diagonale schon wieder der iPad-Display-Größe recht nahe käme – 9,7 Zoll.

Über den Preis kann ebenfalls nur gemutmaßt werden. Doch Analysten gehen davon aus, dass das iPad Mini rund 400 Dollar kosten könnte, womöglich noch 50 Dollar darunter.

Erste Bilder „geistern“ derweil durchs Netz, die das iPad Mini zeigen – recht unspektakulär und erwartbar: Wie ein „geschrumpftes iPad“ mutet das Device an, wobei der Größenunterschied zum großen iPad auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen ist.

Kein Wahrsager muss man sein, um ein paar Dinge zu „erraten“: Das iPad Mini soll wie das iPhone 5 auf den kleinen Dock-Connector setzen. Zudem steht zu vermuten, dass auch das iPad Mini auf das hochauflösende Retina Display setzt. Und selbstverständlich wird auch iOS 6, die neuste Version von Apples Betriebssystem, mit an Bord sein. Ob auch Siri ihren Senf abgibt, bleibt abzuwarten. Nun bleibt nur noch abzuwarten, wann und ob das iPad Mini tatsächlich im Oktober erscheint. Apples Produktfamilie würde anwachsen – und manch Apple-Jünger wird wohl einen Blick in seine Geldbörse werfen um dann zu urteilen, ob er neben dem iPhone 5 und dem neuen iPad auch noch das iPad Mini sein Eigen nennen möchte.

Fakten zum neuen iPhone 5

Das iPhone 5 – der Name hat sich also tatsächlich bewahrheitet, nach dem auch immer wieder von „das neue iPhone“ analog des „neuen iPad“ die Rede war – kommt mit einem leistungsstarken A6-Prozessor (hat nichts mit Audi zu tun) des Weges. Apple verspricht doppelte Geschwindigkeit – somit hat das iPhone 5 auf jeden Fall mächtig Power unter der Haube.

Auch bezüglich der iPhone 5-Unterstützung von LTE (4G), dem neuen Datenfunk, wurde immer wieder spekuliert – doch auch hier hat sich bewahrheitet, was in einem großen Topf in der Gerüchteküche monatelang munter vor sich hin köchelte: Weltweit ist LTE beim iPhone 5 „gesetzt“. Wie beschreiben, freut sich die Deutsche Telekom bestimmt diebisch.

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Somit wird womöglich das iPhone 5 ein wichtiger „Impulsgeber“ sein für die Verbreitung von LTE, das bisher vor allem in Asien und den USA für Schlagzeilen sorgte und in Europa noch in den Kinderschuhen steckt. Bereits das iPhone 3G hatte im Jahre 2008 einst UMTS mit zum Durchbruch verholfen.

Der Dock-Connector beim iPhone 5 wird derweil kleiner – auch dies ist keine Neuigkeit mehr für all jene User, die sich gerne eine Kochschürze überstülpen. Es handelt sich hierbei um den wohl wichtigsten Anschluss – genau – fürs Ladekabel. Den ohne vorher „Saft“ getankt zu haben, geht bekanntermaßen unterwegs gar nichts.

Die offizielle Schreibweise bezüglich des Displays ist nun 4 Zoll – nachdem wochenlang stets von einem 3,95-Zoll-Display die Rede war. Zuvor waren es Mutmaßungen, heute wurde es offiziell. Ob nun gerundet wurde, oder ob es tatsächlich 4 Zoll sind, darüber können wir nur spekulieren. Für ganz Neugierige: Einfach ein Lineal anlegen.

Nach neun Jahren ein neuer Dock-Connector

Auf den ersten Blick etwas enttäuschend mag sein, dass auch das iPhone 5 analog des Vorgängers „nur“ auf eine 8 Megapixel-Kamera setzt. Hier wurde stets gemunkelt, es könnte eine 12 Megapixel verbaut werden. Doch neue Spielereien, wie etwa eine Panorama-Funktion und die Möglichkeit, bei nicht idealen Lichtverhältnissen „nachzubessern“, mögen darüber hinwegtrösten.




Doch ein Fakt ist dann tatsächlich interessant: Das iPhone 5 wiegt – obwohl es größer (länglicher) als das iPhone 4S ist – weniger. Ein wahres Fliegengewicht also. Summ!

Dass Apple auf NFC verzichtet – drahtloses Zahlen wird so möglich – war ebenfalls bereits durchgesickert. Hier war sich der IT-Gigant aus Cupertino wohl noch unschlüsssig bezüglich der Sicherheitsstandards. Andere IT-Hersteller jedoch haben bezüglich NFC bereits den Sprung ins kalte Wasser gewagt.

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