iPhone 5: Die Stimmungslage wird kratzbürstig

apple-logo-jungfernstieg-andres-lehmannAndres Lehmann

Ursprünglich war der Plan womöglich folgender: Das iPhone 5 kommt auf den Markt, vor den Apple Stores bilden sich – natürlich – lange Schlangen und in den Folgetagen berichten die User, wie großartig das neue iPhone 5 doch sei.

Auf den News-Seiten und in Zeitungen, die sich bekanntermaßen mit Artikeln über das iPhone 5 nur so überbieten, ist zu lesen, dass das iPhone 5 neue Maßstäbe setzt – vor allem in Sachen Fertigung und zudm neue Innovationen mit sich bringt, etwa Apple Maps.

Doch dann kam alles anders. Zwar wurde zunächst davon berichtet, dass satte fünf Millionen neuer iPhones über den Ladentisch gingen (oder im Netz bestellt wurden), doch kurz darauf machte bereits die Meldung die Runde, wonach das iPhone 5 vergriffen sei. Während sich zunächst womöglich manch User darüber geärgert hat, dass er kein weißes oder schwarzes iPhone „ergattert“ hat, macht sich unter Umständen nun Erleichterung breit: Lieber abwarten, bis alle Kinderkrankheiten ausgemerzt sind?


Denn verfolgt der interessierte Beobachter die Berichterstattung der letzten Tage, scheint es dann doch so zu sein, dass die auftretenden „Problemchen“ beim neuen iPhone nicht die Seltenheit sind. So berichten diverse Blogs, Foren – aber auch Chip oder SpOn von Kratzern auf dem Aluminiumgehäuse. Auch an den Rändern ist der „Lack bereits ab“ – was für manch Android-Fan wohl auch sinnbildlich gemeint sein könnte. Die Rückseite des neuen iPhoness ist dabei wohl besonders anfällig. Nicht, dass wir uns missverstehen: In ersten Tests fährt das iPhone 5 viel Lob ein, dass Retina Display wurde noch einmal verfeinert und das neue iPhone ist rasendschnell. Doch das „tröstet“ offenbar nicht über jene Szenarien hinweg, die sich gerade – ebenfalls rasendschnell – im Netz verbreiten.

Aber irgendwie verwundert es schon, wenn zuweilen bereits dazu geraten wird, vor dem Bezahlen das iPhone 5 genau zu „untersuchen“. Umfragen wurden bereits gestartet um herauszufinden, wie viele neue Smartphones des Apfel-Konzerns denn nun tatsächlich eine „Macke“ haben.

Somit scheint sichergestellt, dass das iPhone 5 auf jeden Fall weiterhin die Schlagzeilen beherrscht. Ob das aktuell die beste PR ist, sei einmal dahingestellt. Es steht zu vermuten, dass alle Probleme zu beheben sind. Kam der Release womöglich einfach einen Tick zu früh?




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