iPhone 5 und iPad Mini: Apples Keynote-Doppelschlag?

apple-logo-jungfernstieg-andres-lehmannAndres Lehmann

Seit Wochen wird darüber spekuliert, wann genau das iPhone 5 der Weltöffentlichkeit präsentiert wird. Der US-Blog Techcrunch machte es konkret: Am 12. September soll es soweit sein – und der Vorhang könnte im Rahmen der Keynote in San Francisco fallen. Doch nun berichtet ein weiterer – stets „gut informierter“ Blog, iMore, dass es gleich zwei Keynotes im Herbst geben könnte. Der Grund: Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass der IT-Gigant aus Cupertino sein „Repertoire“ erweitern möchte – neben iPhone und iPad soll das iPad Mini in jene Lücke stoßen, die schon das Amazon Kindl Fire für sich ausgemacht hat.

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Bis dato wurde davon ausgegangen, dass Apple das iPhone 5 und das iPad Mini auf der selben Keynote präsentiert. Doch das wären sogleich „two more things“. iMore gibt nun diverse Gründe an, die für zwei „Produktschauen“ sprechen könnten: Zum einen hätte Apple ohnehin schon die Presse für sich, wenn das iPhone 5 präsentiert wird. Und da das iPad Mini ein neues Produkt ist, kommt da ein separate Berichterstattung natürlich ebenfalls gut.


Während über das iPhone 5 schon viel berichtet wurde, ist über das iPad Mini bis dato wenig bekannt. Ausgegangen wird von einem sieben oder acht Zoll Display, dass analog des „neuen iPad“ auf Retina setzt.

iPhone 5 3,95 Zoll, iPad Mini 8 Zoll?

Über das iPhone 5 wird derweil seit Monaten wüst spekuliert. Als „ziemlich sicher“ gilt, dass erstmalig ein 3,95-Zoll-Display zum Einsatz kommt. Dank InCell-Technologie könnte zudem das Frontglas des Touchscreens zwei Millimeter dünner sein. Einige Experten haben sogleich ein Lineal angelegt und nachgemessen: Stimmte diese Information, wäre das Display des neuen iPhones womöglich das dünnste auf dem ganzen Globus.

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Zudem ist noch immer nicht klar, ob das iPhone 5 auf LTE (4G), also das schnelle Internet, setzt. Ähnliche Gerüchte begleiten auch das iPad Mini. Da der große Bruder, das iPad, im März noch nicht mit LTE des Weges kam, darf noch wenige Wochen weiter darüber spekuliert werden, ob es diesmal so weit ist. Immerhin sollen einige asiatische Mobilfunkanbieter zuletzt mit Apple verhandelt haben. Auf jeden Fall hat sich just in Asien und in den USA 4G bereits durchgesetzt, während in Europa noch UMTS (3G) das Maß aller Dinge ist.


Interessanterweise würde iOS 6 – schenkt man diversen Informationen Glauben – schon auf der ersten, also der iPhone-Keynote, vorgestellt werden. iO6, die neuste Version des Apple-Betriebssystems, soll mit einigen Überraschungen aufwarten. Zwei Dinge sind derweil schon bekannt: Google Maps und YouTube wurden „verbannt“. Während Apple fortan auf einen eigenen Kartendienst setzt, kann der Videodienst von Google zukünftig – so steht zu vermuten – noch als App heruntergeladen werden. Allzu einfach möchte es Apple dem amerikanischen „Mitbewerber“ Google aber offenbar nicht mehr machen, schließlich zeigte sich das grüne „Android“-Robotermännchen in den letzten Jahren als zu gefräßig.

Somit bleibt abzuwarten, ob wir all diese Informationen auf einer Keynote – oder auf gleich zwei Keynotes mitgeteilt bekommen…

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