iPhone 5C und iPhone 5S im Realtest: Hands-On im Apple Store

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Viel wurde bereits über das iPhone 5C und das iPhone 5S geschrieben. Nun ist es an der Zeit, dass auch ukonio.de beide Smartphones einem knallharten Realtest unterzieht: Einige Minuten, im Hands-On. Ohne Benchmark-Vergleich, Droptest – und aufgeschraubt haben wir die iPhones auch nicht, nein. Wir wollten nur wissen: Wie fühlen sich die neuen iPhones an, was fällt uns auf? Und so haben wir uns dahinbegeben, wo der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, genau: In den Apple Store.

Am Hamburger Jungfernstieg haben wir iPhone 5C und iPhone 5S im zweitgrößten Apple Store Deutschlands in Ruhe begutachtet, be-„toucht“ und miteinander verglichen. Zudem haben wir an den Holztischen, auf denen die neuen iPhones in Hülle und Fülle aufgereiht wurden, nach links und recht geschaut, und dezent „beobachtet“, wie andere Nutzer mit den neuen Devices von Apple „zurecht kommen“.


Die Neugierde hat uns gepackt: Zunächst mussten wir natürlich das iPhone 5C in die Hand nehmen – Plastik, knallbunte Farben, Polycarbonat – aber verstärkt: Viel wurde über die äußere Erscheinung des lange als „Billig“-iPhones betitelten Smartphones (da wusste noch keiner, dass Apple in Bezug auf den Preis keinen Spaß versteht) geschrieben. Unsere Eindrücke: Ja, das Plastik ist gehärtet, ja, das iPhone 5C ist sehr leicht und liegt gut in der Hand. Aber: Es sieht billig aus – das ist unsere subjektive Meinung. Gerade in weiß geht dem iPhone 5C der Pepp vollends ab. Auch die Knöpfe an der Seite, etwa die Lautstärkenregelung, hinterlassen keinen guten Eindruck. Plastik ist Plastik – da war Apple nun wahrlich schon einen Schritt weiter.

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Warum wir das so schreiben? Nun, weil einen Meter entfernt, am Nachbartisch, das iPhone 5S ausliegt. Die Farbe „spacegrau“ sagt durchaus zu. Auch das iPhone 5S fühlt sich – analog des iPhone 5 (das es nun nicht mehr gibt) – sehr leicht an. Die Verarbeitung des Unibody-Aluminium-Gehäuses wirkt erneut (da hat sich im Vergleich zum iPhone 5 kaum etwas verändert) hochwertig an und ist deutlich anspruchsvoller als das Polycarbonat des kleinen Bruders. Interessant: Auch die Besucher, die mit uns zeitgleich im Apple Store weilen, halten das iPhone 5S deutlich länger in Händen. Das 5C weckt zwar ob seiner „knalligen“ Erscheinung das Interesse, aber das 5S scheint das Objekt der Begierde zu sein. Zumindest ist am 5S deutlich mehr los als am 5C Tisch. Zumindest, als wir im Apple Store weilten.

iOS 7 ist auf beiden iPhones ein Hingucker

Auch wenn im iPhone 5C „nur“ der A6-Prozessor werkelt, und unter der Haube des iPhone 5S der neue A7-Prozessor verbaut ist: iOS 7 läuft natürlich auf beiden Geräten sehr flüssig. Wer jedoch etwa auf dem lila-iPhone 5C auch noch einen lila Farbverlauf im Hintergrund hat, der sieht vor lauter lila bald die aufgereihten Icons nicht mehr. Knalliger geht es nicht. Dagegen sind die Lumias von Nokia samt Windows Phone fast schon „öde“.

Interessant: Auch nach einem Jahr Eingewöhnungsphase dank des iPhone 5 wirkt das 4 Zoll-Display der beiden neuen iPhones noch immer unförmig. Mit der länglichen Form wird sich so manch Android-Nutzer auf Anhieb nicht anfreunden können. Fingerabdruckscanner beim iPhone 5S, Kamera und weitere „Features“ haben wir in der Kürze der Zeit nicht getestet – gerade bei Bildern sind Fotos an der freien Natur natürlich spannender als im gut beleuchteten Apple Store.

Tja, und das Fazit? Beide iPhones haben ihren stolzen Preis: Das iPhone 5S gibt es ab 699 Euro aufwärts – und das iPhone 5C „bereits“ ab 599 Euro. Und genau hier drückt der Schuh: Auch wenn laut aktuellen Berichten die Herstellung des iPhone 5C quasi nur unwesentlich billiger ist als die des iPhone 5C – nicht nur die Süddeutsche Zeitung hatte darüber berichtet – wäre ein Preis um die 400 Euro womöglich eher ein Kaufanreiz gewesen.

Aber wer mit „nur“ hundert Euro Ersparnis ein knalliges iPhone 5C erwirbt, der kauft zwar gewiss kein schlechtes Smartphone. Aber eben auch ein buntes und teures. Bliebe also die Formel: Wenn schon, denn schon…

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