iPhone 5S oder 6: Neues Retina Display – Vorstellung auf der WWDC?

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Die Apple-Entwicklerkonferenz WWDC wird mit Spannung erwartet. Schließlich startet der Apfel-Konzern das launige Programm am 10. Juni mit einer Keynote. Einige IT-Blogs im Netz haben noch immer nicht die Hoffnung aufgegeben, dass Apple auf jener Veranstaltung mal eben das iPhone 5S aus dem Hut zaubert.

Normalerweise präsentiert Apple auf einer „separaten“ Keynote neue Produkte und verschickt an die Journalie fleißig Einladungen. Daher ist es unwahrscheinlich, dass der Vorhang für das iPhone 5S schon in wenigen Tagen fallen könnte.

Doch auszuschließen ist freilich nichts. Und so geistert aktuell das Gerücht durchs Netz, nach dem das iPhone 5S mit einer deutlich besseren Auflösung des Weges kommen soll. Sprich: Retina Display 2. Mit 1.400 x 1.080 Pixeln würde der IT-Gigant aus Cupertino dann womöglich doch ein ganz neues Tor aufstoßen. Zum Vergleich: Die Auflösung des aktuellen iPhone 5 liegt bei 1.136 x 640 Pixeln.


Doch bevor bei einigen Apple-Anhängern Euphorie ausbricht: Eine solche Veränderungen zieht natürlich einige Konsequenzen mit sich. Zum einen dürfte bei einer solchen Pixeldichte der Akkuverbrauch steigen. Und genau hier war Apple bekanntermaßen zuletzt bemüht, seine Hausaufgaben zu machen. Dies ist dem Konzern auch ganz offensichtlich geglückt, wenn man sich aktuelle Benchmark- und Laufzeit-Vergleichstests anschaut.

Zum anderen steht zu vermuten, dass Hersteller neue Apps programmieren müssten, die die neue Auflösung auch „annehmen“. Beim „Sprung“ vom iPhone 4S auf das iPhone 5 war das Problem der Umstellung einfacher zu lösen: Zwar „wuchs“ der Touchscreen von 3,5 auf 4 Zoll an. Doch seit dem werden jene Apps, die noch nicht für die neue Display-Diagonale ausgelegt sind, schlicht mit zwei schwarzen Balken angezeigt.

Retina Display 2: Schock für die Konkurrenz?

Bei einem neuen Retina Display wäre die Aufgabe der Anpassung derweil ungleich schwerer. Ob sich jenes Gerücht bewahrheit, bleibt aber abzuwarten. Doch die Auflösung ist vermutlich ein wichtiges Kaufargument. Auch das iPad mini 2 soll – im Gegensatz zum ersten iPad – auf das Retina Display setzen, wenngleich in der aktuellen iPhone oder iPad-Auflösung.

Denn trotz der anhaltenden Tablet und Mini-Tablet-Euphorie: Der König unter den mobilen Begleitern ist noch immer das Smartphone. Doch das iPhone thront nicht mehr ganz oben, Samsung verkauft mittlerweile (im ersten Quartal dieses Jahres) – nicht nur ob der breiteren Produktpalette – mehr Devices als Apple.

Weitere Gerüchte zum iPhone 5S oder 6

Der Branchendienst Digitimes möchte davon Wind bekommen haben, dass Apple im dritten Quartal tatsächlich zwei neue iPhones auf den Markt bringt. Zum einen wäre da das iPhone 5S – das quasi auf dem iPhone 5 „aufbaut“. Der Vergleich mit dem iPhone 4 und iPhone 4S liegt nahe.

Und die „Billig“-Variante – quasi ein iPhone Mini – soll parallel veröffentlicht werden. Das Display dürfte – wie es der Name schwer vermuten lässt – kleiner sein als beim iPhone. In Sachen „Power unter der Haube“ soll das iPhone Mini mit dem iPhone 4S mithalten können – wenngleich offenbar kein Retina Display verbaut sein soll. Auch der Prozessor dürfte nicht auf Augenhöhe mit dem vermeintlichen „großen Bruder“ sein. Die Bezeichnung „Mini“ wird gewählt, da der die Display-Diagonale vermutlich bei 3,5 Zoll liegt – also just jenes Maß, an dem Apple bis zum Release des iPhone 5 (4 Zoll) tapfer festgehalten hat.

Derweil ist noch immer nicht klar, wann ein iPhone 5S und die „Billig“-Variante tatsächlich vorgestellt werden. Offenbar ist eine Werkschau auf der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC am 10. Juni nicht unmöglich. Wenngleich der Apfel-Konzern – um das Spektakel stets zu erhöhen – zuweilen eine Keynote anberaumt, um den Fokus vollends auf die neuen Geräte zu lenken.

iPhone-Produktion auf Hochtouren?

Noch eine kolportierte Zahl: Vom iPhone 5S und dem iPhone Mini sollen zwischen 100 und 120 Millionen Einheiten produziert werden. Pro Monat rechnet der IT-Gigant aus Cupertino mit 20 Millionen verkaufter iPhone 5S und der Einsteigervariante. Vermutlich hat Apple hier dazugelernt: Das iPhone 5 war kurz nach seiner Markteinführung schon vergriffen und teilweise wochenlang nicht lieferbar.

Ob derweil Apple beim iPhone 5S am Aluminium-Unibody-Gehäuse festhält, das zunächst ob seiner Kratzanfälligkeit kritisiert jedoch auch wegen seines leichten Gewichtest lobende Worte fand, bleibt abzuwarten. Gerüchte besagen, Apple verbaut im iPhone 5S eine 13 Megapixel-Kamera. Der Home-Button soll bleiben, könnte aber fortan auch als Fingerscanner – etwa zum Entsperren des Displays – dienen.

Das iPhone Mini soll derweil mit einem Plastikgehäuse des Weges kommen. Zudem ist Apple womöglich versucht, Farbe ins Spiel zu bringen. Doch noch schweigt sich der Konzern munter aus.




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