iPhone 6 Studien: Was ist Innovation – und was Spielerei?

iphone-4s-natur-apple-andres-lehmannAndres Lehmann

Zahlreiche Videos zeigen Entwürfe und Studien des iPhone 6. Tatsächlich steht zu vermuten, dass Apple zunächst ein iPhone 5S auf den Markt bringt – ehe dann im kommenden Jahr mit dem iPhone 6 vermutlich ein wahres neues iPhone „rausgehauen“ wird.

Die Frage aber ist: Welche Innovationen – die teils in den Konzepten gezeigt werden – sind sinnig? Oder anders gefragt: Was erwartet der Apfel-Nutzer? War der Schritt, im Zuge der Veröffentlichung des iPhone 5 auf ein Aluminium-Gehäuse umzustellen, richtig?

Und was ist mit der Form des iPhones: Ist die dann doch recht „eckige“ Erscheinung des iPhone 5 (4, 4S…) noch zeitgemäß – oder waren gar die Rundungen, die zuletzt beim iPhone 3GS zum Zuge kamen –ihrer Zeit voraus?


Wir würden uns über eure Einschätzungen freuen: Welche der in den Videos gezeigten Ideen sind sinnvoll – welche überflüssig?

iPhone 6: Abgefahrene Konzepte?

Wenngleich der Nachfolger des iPhone 5 vermutlich iPhone 5S heißen wird, sehnen Fans schon sehnsüchtig den Release des iPhone 6 herbei: Der vermutlich nächste große „Satz“ von Apple. Joseph Ho zeigt in seinem Konzeptvideo der Kollegen von „TheAmazingTechzone“, dass das iPhone 6 durchaus noch dünner und leichter werden könnte als das iPhone 5. Wir werden es sehen.

Eine weitere Studie stammt vom YouTube-Nutzer Sonitdac: Die Variante samt Beamer und „Hologramm“-Tastatur erzielte bis dato fast sieben Millionen Klicks. Das Video „iPhone 6 Conept – Wireless Charging, Water Resistant, Notification Leds“ greift derweil vornehmlich Vorteile der Mitbewerber auf: So gilt etwa das Sony Xperia Z als wasserabweisend.

Grund genug, damit Apple jene Idee aufgreift? Der YouTube-Channel von „ConeptsiPhone“ wirft so jedenfalls interessante Fragen auf, die womöglich in Cupertino beantwortet werden.

Ein weiteres Konzept zeigt ein mögliches iPhone 6, das mit einigen „Spielereien“ aufwartet, die durchaus spannend anmuten: Das Display füllt fast die gesamte Front aus und geht somit bis zum Rand des Smartphones des Apfel-Konzerns. Eine 3D-Kamera darf bei der Studie des Duos Ran Avni und Hassen cad ebenfalls nicht fehlen.

Da bei einer solchen Studie der Fantasie bekanntermaßen keine Grenzen gesetzt sind, fragen wir uns, warum das fiktive iPhone 6 zwar mit der 3D-Kamera-Funktion, aber „nur“ mit 8 Megapixeln des Weges kommt? 13 Megapixel sind aktuell bei den Smartphone-Kameras das Maß aller Dinge, siehe Samsung Galaxy S4 und HTC One. Nun, sicherlich ist es auch nicht abwegig, einfach ein wenig „Maß“ zu halten – damit eine solche Studie nicht völlig illusorisch erscheint. Die Front-Kamera dieses iPhone 6 soll derweil mit 3,2 Megapixeln des Weges kommen.

Und noch ein Wort zum Display: Es sieht nicht nur großer aus als der 4-Zoll-Touchscreen des iPhone 5, er ist es auch: Mit einer Diagonalen von 4,8 Zoll wäre jenes iPhone 6 auf „Augenhöhe“ mit dem Samsung Galaxy S3. Jetzt könnte natürlich geunkt werden, man wäre so immer noch einen Schritt hinter Samsung, die bereits das Galaxy S4 samt des 5 Zoll Displays auf den Weg gebracht haben. Aber ein 4,8 Zoll Display käme aus Sicht Apples doch wahrlich einer Revolution gleich, die alleine etliche iPhone-Generationen abgewartet haben, ehe sie überhaupt das 3,5 Zoll Display hinter sich ließen.

Die Kommentare unter dem Video lesen sich verschiedentlich – ein Nutzer etwa weist darauf hin, dass 3D schon gar nicht mehr hip sei – flexible OLED-Displays, danach schreit der Nutzer. Ein jeder möge sich bei Interesse selbst ein Bild machen: iPhone 6 Concept – 3D Kamera. Kann man durchaus so machen.

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